Wenn wir heute an Adel denken, entstehen schnell ganz bestimmte Bilder vor unserem geistigen Auge. Yellow-Press und Fernsehformate zeigen uns Schlösser, rauschende Feste und kostbare Hochzeiten – Glanz und Glamour auf der einen, Skandale und spektakuläre Abstürze auf der anderen Seite. Vor allem aber verbinden wir Adel meist mit Geld, Besitz und Macht.
Weiterlesen1966 wird das neue Rathaus eröffnet
Lingener Geschichte im Bild (86)

An den Bau des Neues Rathauses in der Elisabeth erinnert die heute Folge der Geschichteserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Vor fast 60 Jahren, im Dezember 1966, wurde dieses Verwaltungsgebäude mit einer großen Feierstunde im neuen Ratssitzungssaal offiziell eingeweiht. Kein anderes Gebäude in Lingen verkörperte in vergleichbarer Weise die moderne Architektur und Bürokultur der 60er-Jahre. Es markiert aber auch den Einzug einer umfassenden Bürokratie in die kommunale Selbstverwaltung zu dieser Zeit.
Weiterlesen„Trunkenheit ist eine relativ seltene Erscheinung“
Eine Quelle zur Entwicklung des Stereotyps des Emsländers von 1883
Im Jahr 1883 erschient der dritte Band des Kompendiums „Bäuerliche Zustände in Deutschland“. In diesem schildert Dr. jur. Felix Hülsermann, Herzoglich-Arenbergischer Domänen-Inspector zu Meppen, die Verhältnisse im Emsland. Unter anderem geht er auch auf die Emsländinnen und Emsländer selbst ein:
Weiterlesen1966 öffnet das Hallenbad am Nordring
Lingener Geschichte im Bild (85)

Viele, die unsere heutige Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier lesen, verbinden mit dem Hallenbad am Nordring noch eigene Erinnerungen. 1966 wurde dieses Bad eröffnet, an dessen Stelle heute ein Kinocenter steht.
WeiterlesenLingen = Askalingion?
Zur Verortung eines Toponyms in der Geōgraphikē Hyphēgēsis des Klaudios Ptolemaios
Dass Lingen erstmals im Jahr 975 in einer Urkunde Kaiser Ottos II. erwähnt wird, sollte spätestens seit dem groß begangenen Jubiläum „1050 Jahre Lingen“ im Jahr 2025 jedes Kind der Stadt wissen.

Bundeswehr zieht in die Kasernen ein
Lingener Geschichte im Bild (84)

In den 50er-Jahren bildeten die Gründung und die Aufrüstung der Bundeswehr ein wichtiges Thema in der Diskussion um die Verteidigung der Bundesrepublik und die Bewahrung des Friedens. Die Folge 84 der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier berichtet, wie Lingen Standort einer großen Garnison wurde. Berufssoldaten, Zeitsoldaten und Wehrpflichtige taten auf dem Kasernengelände in Reuschberge und auf dem Truppenübungsplatz im Lohner Sand ihren Dienst.
Weiterlesen„Ich bin König und Papst in meinem Gebiete wie der König von Engeland in seinem Reiche“
Das Kloster Frenswegen im Zeitalter von Reformation und Achtzigjährigem Krieg
Wer heute das Kloster Frenswegen besucht, betritt einen Ort der Ruhe, der Besinnung, Bildung und Begegnung sowie des konfessionellen Miteinanders. Im 16. und 17. Jahrhundert war davon allerdings wenig zu spüren. Reformation und Konfessionsbildung, aber auch Krieg und politisches Machtgebaren prägten diese Zeit, die die bisherige Welt grundlegend verändern sollte.

Die Siedlung Heukamps Tannen
Lingener Geschichte im Bild (83)

Die Siedlung Heukamps Tannen steht im Mittelpunkt der neuen Folge unserer Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Diese Großwohnsiedlung war zeitweise die größte Baustelle im Emsland und leistete einen großen Beitrag zur Beseitigung der Wohnungsnot in Stadt und Landkreis Lingen in den Fünfzigerjahren.
WeiterlesenSpanische Nacht oder vertrauensvolle Aufgabe?
Mit dem Familiennamen Einspannier ist eine außergewöhnliche Ursprungssage verknüpft
Einspannier – Das ist ein seltener, aber dafür sehr spannender Familienname im Emsland. Mit ihm ist nämlich eine Ursprungssage verknüpft: Vorfahr aller heutigen Namensträger soll ein spanischer Soldat gewesen sein. Nachdem der in spanischen Diensten stehende Feldherr Ambrosius Spinola (1569–1630) im Jahr 1605 mit seinen Truppen Stadt und Grafschaft Lingen erobert hatte, blieben spanische Söldner 25 Jahre lang – bis zu ihrem endgültigen Abzug 1630 – in Lingen. Einer dieser Soldaten soll damals ein Liebesabenteuer mit einem Lingener Mädchen gehabt haben. Aus der Affäre sei auch ein Kind hervorgegangen. Da der Vater bei dessen Geburt aber bereits wieder abgerückt war und die junge Mutter den Namen des Vaters nicht nennen konnte (oder wollte), habe der Pfarrer im Kirchenbuch notiert: Vater – ein Spanier! Und aus diesem Eintrag „Ein Spanier“ sei dann der Familienname Einspannier geworden.

Lingen wird Erdölmetropole Deutschlands
Lingener Geschichte im Bild (82)

Den Aufbau der Erdölraffinerie Lingen zu Beginn der 50-er Jahre dokumentiert die neue Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Ab 1951 entstand die damals größte Industrieanlage im Emsland auf einem früheren Wald- und Dünengelände nördlich von Lingen in der damals noch selbständigen Gemeinde Holthausen.
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