Kanal mit königlichem Wappen – Der alte „Ems-Canal“ von 1820

Lingener Geschichte im Bild (56)

Das Wappen des Königreichs Hannover an der Schleuse in Hanekenfähr

Um die Verkehrsinfrastruktur zu Zeiten des Königreichs Hannover geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Denn neben dem Bau fester Straßen lag ein besonderes Augenmerk der Hannoverischen Verkehrsplanung auf der Schiffbarmachung der Ems. Dies war aber zwischen Hanekenfähr und Meppen nur durch den Bau eines Kanals möglich.

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Was ist ein Schulte / Schulze?

Unser Blog und unser Instagram-Account hat viele Leserinnen und Leser. Das freut uns natürlich sehr. Daher beantworten wir hier auch gern Fragen zur regionalen Geschichte:

Anlässlich eines früheren Beitrags auf unserem Blog fragt eine interessierte Leserin, was es denn eigentlich mit einem Schultenhof und den zugehörigen Schulten auf sich habe. An dieser Stelle geben wir gern eine Antwort:

KI-generiertes Schaubild.

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Eine besondere Stadtgründung: Papenburg

Auf das hohe Alter ihres Wohnortes sind viele Menschen stolz. Das zeigt sich immer wieder bei der Feier von Ortsjubiläen oder anhand von Neckereien zwischen Nachbarorten, wer denn früher in der historischen Überlieferung erwähnt wird. Die Ursprünge der alten Orte liegen allerdings zumeist im Dunkel der Geschichte – und Alter allein ist noch keine Leistung…

Konkreter nachvollziehen lassen sich hingegen jüngere Ortsgründungen. Sie zeigen nicht nur WANN, sondern auch WIE eine Siedlung entstand – und welche Leistungen Menschen erbringen mussten, um sie dauerhaft zu etablieren.

Ortsplan von Papenburg 1824. Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, Karten A (Allgemein), Nr. 9055.

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Wiener Kongress brachte 1815 neue Staatsgrenze im Emsland

Lingener Geschichte im Bild (54)

Grenzstein von 1827 zwischen den Königreichen Hannover und Preußen bei Spelle

Um eine neue Staatsgrenze im Emsland nach dem Wiener Kongress von 1815 geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum. Die neue preußischen Provinz Westfalen und das neue gebildeten Königreich Hannover trennte bald eine gut markierte und streng bewacht Staats- und Zollgrenze.

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Wer war Agaređ?

Zur Bedeutung und Entstehung des Raumnamens Agradingon zwischen Ems und Hase

Namen sind wichtige Geschichtsquellen. Sie enthalten nämlich sprachliche Nachrichten aus der Zeit ihrer Entstehung. Je älter ein Name ist, desto weiter führt er uns also zurück. Die sprachliche Information, die in einem Namen enthalten ist, zeigt uns aber, was für die Menschen, die ihn geprägt haben, zum Entstehungszeitpunkt wichtig war.

Die erste Erwähnung der Landschaft Agradingon in der Form „Agredingo“ in einer Urkunde aus dem Jahr 834, deren Text nur noch in einer Abschrift des 10. Jahrhunderts überliefert ist. Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, Mscr. VII, Nr. 5201.

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Vom Preußenadler zum Niedersachsenross

Lingener Geschichte im Bild (53)

1815 kamen Lingen und das Emsland an das Königreich Hannover

Warum Lingen heute nicht mehr zu Westfalen, sondern zu Niedersachsen gehört, erzählt die aktuelle Folge der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum. Beschlossen wurde dies 1815 auf dem Wiener Kongress und die Folgen sind über 200 Jahre später noch wirksam.

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Zur Datierung des ältesten Werdener Urbars (A)

Zahlreiche Orte im Emsland werden erstmals in Schriftzeugnissen des Klosters Werden an der Ruhr erwähnt, das über reichen Besitz im Bereich der Ems verfügte. Wichtig ist hier vor allem das älteste Urbar der geistlichen Einrichtung. Allerdings besteht ein Problem: Das Abgabenverzeichnis ist nicht datiert. Daher wird der Zeitpunkt immer mit „um 890“ angegeben. Aber woher wissen wir das eigentlich?

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Ein Lingener Landrat zwischen allen Stühlen

Lingener Geschichte im Bild (52)

Carl Philipp Mauve (1754-1821) regierte Lingen in schwierigen Zeiten

Was der häufige Wechsel der Landesherrschaft in der Franzosenzeit für die örtliche Verwaltung bedeutete, zeigt die heutige Folge der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum am Beispiel des Lingener Landrates Carl Phillip Mauve, der zwischen 1803 und 1815 häufig zwischen allen Stühlen saß.

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Purrk met söt Natt

Weihnachtsessen um 1900

Wenn man heute durch die Prospekte der Supermärkte blättert, scheint klar zu sein, was an Weihnachten auf den Tisch gehört: Raclette erfreut sich großer Beliebtheit, daneben sind die klassische Weihnachtsgans sowie Ente oder Pute feste Größen des Festmenüs. Doch ein Blick zurück zeigt, dass die Weihnachtsküche vor über 125 Jahren – zumindest im Emsland – ganz anders aussah.

Archiv für Alltagskultur in Westfalen, Inventarnummer, MS03468.

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