Hervorgehobener Beitrag

HERZLICH WILLKOMMEN IM EMSLANDMUSEUM

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag von 14:30 bis 17:30 Uhr, sonst nach Absprache.
An Feiertagen geschlossen (außer Tag der Deutschen Einheit und Reformationstag)

Gruppen in der Ausstellung bis zu maximal 15 Personen

  • Gruppen für Vorträge und Veranstaltungen im Saal nach Absprache
  • Terminvereinbarung unter Tel. (0591) 47601 oder Email: museum.lingen@t-online.de

ACHTUNG: Durch die aktuell begonnenen Dachsanierungsarbeiten ist unsere Verwaltungsetage derzeit nur noch eingeschränkt nutzbar. Telefonisch sind wir daher nur noch während der Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag, 14:30 bis 17:30 Uhr) zu erreichen. Bitte schreiben Sie uns Ihr Anliegen gern per E-Mail: museum.lingen@t-online.de

Vielen Dank für Ihr Verständnis!



Zur Vortragsreihe „MITTWOCHS IM MUSEUM“: https://heimatverein-lingen.de/events/

Hier geht es zu den weiteren Hinweisen:

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Spanische Nacht oder vertrauensvolle Aufgabe?

Mit dem Familiennamen Einspannier ist eine außergewöhnliche Ursprungssage verknüpft

Einspannier – Das ist ein seltener, aber dafür sehr spannender Familienname im Emsland. Mit ihm ist nämlich eine Ursprungssage verknüpft: Vorfahr aller heutigen Namensträger soll ein spanischer Soldat gewesen sein. Nachdem der in spanischen Diensten stehende Feldherr Ambrosius Spinola (1569–1630) im Jahr 1605 mit seinen Truppen Stadt und Grafschaft Lingen erobert hatte, blieben spanische Söldner 25 Jahre lang – bis zu ihrem endgültigen Abzug 1630 – in Lingen. Einer dieser Soldaten soll damals ein Liebesabenteuer mit einem Lingener Mädchen gehabt haben. Aus der Affäre sei auch ein Kind hervorgegangen. Da der Vater bei dessen Geburt aber bereits wieder abgerückt war und die junge Mutter den Namen des Vaters nicht nennen konnte (oder wollte), habe der Pfarrer im Kirchenbuch notiert: Vater – ein Spanier! Und aus diesem Eintrag „Ein Spanier“ sei dann der Familienname Einspannier geworden.

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Lingen wird Erdölmetropole Deutschlands

Lingener Geschichte im Bild (82)

Ab 1950 entstand in Lingen-Holthausen eine moderne Erdölraffinerie

Den Aufbau der Erdölraffinerie Lingen zu Beginn der 50-er Jahre dokumentiert die neue Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Ab 1951 entstand die damals größte Industrieanlage im Emsland auf einem früheren Wald- und Dünengelände nördlich von Lingen in der damals noch selbständigen Gemeinde Holthausen.

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Historischer Schauplatz oder Ort der Mythenbildung?

Zum Burgen-, Hof- und Familiennamen Wekenborg

Es gibt Familiennamen, die sind schnell erklärt und haben auch keine spannende Geschichte zu erzählen. Wenn etwa jemand Schmidt heißt, bedeutet das, dass der namengebende Vorfahre das Handwerk des Schmiedes ausgeübt hat. Aufschlussreicher würde es, wenn man durch familiengeschichtliche Forschungen noch die Schmiede identifizieren könnte, die der Ahn einst betrieb. Das ist aber bei der Vielzahl des Namens und bei den zahlreichen Schmiedestandorten der Vergangenheit oftmals nicht möglich.

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Heinrich Eckstein – der „Vater des Emslandplans“

Lingener Geschichte im Bild (81)

Heinrich Eckstein direkt neben Bundeskanzler Adenauer bei einer Wahlkampfkundgebung in Lingen am 15.4.1955

Um den 1950 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Emslandplan geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Dieser Entwicklungsplan für die damals noch sehr rückständige Region an Ems und Vechte umfasste zunächst die Moorkultivierung, dann die Verbesserung der Landwirtschaft und schließlich den Wandel des Emslandes von einer rückständigen Agrarregion zu einem florierenden Wirtschaftsraum.

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sullen moeten gaen met een groten, sleepend bungel

Warum Hunde im südlichen Emsland vor 350 Jahren einen Holzstab tragen mussten

Wer heute mit seinem Hund durchs Emsland spazieren geht, denkt an Leine, Halsband und vielleicht einen Beutel für die tierischen Hinterlassenschaften. Vor 350 Jahren hätte allerdings noch etwas gefehlt: ein langer, schwerer Holzstab, der am Halsband des Hundes befestigt wurde.

Hund mit einem vor den Hals gebundenen Knüppel, der ihn am Jagen des Wildes hindern soll.
Holzschnitt von Tobias Stimmer (1539–1584).
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Alle 30 Sekunden ein Oberhemd aus Lingen

Lingener Geschichte im Bild (80)

Die Näherei in der Hüttenplatzschule (1952)

In der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum geht es in dieser Woche weiter mit der Wirtschaftsgeschichte der Nachkriegszeit. Im Mittelpunkt der aktuellen Folge stehen die Lingener Textilwerke, später bekannt unter der Marke Lincron.

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Die „Deutsche Schachtbau- und Tiefbohrgesellschaft“ in Lingen

Lingener Geschichte im Bild (79)

Das Betriebsgelände der ‚Schachtbau‘ an der Waldstraße (um 1960)

Die Erdölindustrie ist seit vielen Jahrzehnten ein wichtiger Zweig der emsländischen Wirtschaft. Maßgeblichen Anteil daran hatte die „Deutsche Schachtbau- und Tiefbohrgesellschaft“ (DST), die viele Jahre ihren Hauptsitz in Lingen hatte. Über die Suche nach Erdöl und die Anfänge der Ölförderung in der Region berichtet die 79. Folge der Serie „Lingener Geschichte im Bild“ von Emslandmuseum und EL-Kurier.

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Lingen in den Nachkriegsjahren

Lingener Geschichte im Bild (78)

‚Autoverkehr‘ auf dem Lingener Marktplatz 1946

Um die Notjahre in der Nachkriegszeit geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Es waren Jahre der Not und der Entbehrungen, aber sie brachten auch die Freiheit für die überlebenden Opfer des Nationalsozialismus und den Wiederaufbau der Demokratie. Viele erkannten erst jetzt den fatalen Fehler, aus Frust über die demokratischen Parteien und die Wirtschaftskrise die Macht den Rechtsradikalen zu überlassen.

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