Hervorgehobener Beitrag

HERZLICH WILLKOMMEN IM EMSLANDMUSEUM

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag von 14:30 bis 17:30 Uhr, sonst nach Absprache.
An Feiertagen geschlossen (außer Tag der Deutschen Einheit und Reformationstag)

Gruppen in der Ausstellung bis zu maximal 25 Personen

  • Gruppen für Vorträge und Veranstaltungen im Saal nach Absprache
  • Terminvereinbarung unter Tel. (0591) 47601 oder Email: museum.lingen@t-online.de



Zur Vortragsreihe „MITTWOCHS IM MUSEUM“: https://heimatverein-lingen.de/events/

Hier geht es zu den weiteren Hinweisen:

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Ein Beil zum Spazierengehen mit ‚magischer Kraft‘.

Ein indigenes Kulturobjekt aus Papua-Neuguinea im Emslandmuseum Lingen.

Von Moritz Terwei

Das Emslandmuseum Lingen erhält regelmäßig Schenkungen aus privater Hand. Kürzlich wurde uns ein Objekt übergeben, dazu ein schriftlicher Vermerk, dass es sich um ein „Gerät zur Ackerbearbeitung“ handeln würde. Das Objekt sei vom seinerzeitigen Vorsitzenden des Kirchenvorstandes der Lutherkirchengemeinde Leer und Superintendenten Dirk Koller (Amtszeit 1977–1983) aus der „Südsee mitgebracht“ worden. Koller, der möglicherweise für die dortige Missionsstationen zuständig war, habe es dann seinem Sohn vermacht, der die Bitte äußerte, es in „geeignete Hände“ zu geben.

Das dem Museum übergebene Stück: eine Axt mit Steinklinge und Flechtwerk. Foto: Emslandmuseum Lingen.

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Die Jüdische Gemeinde in Lingen

Lingener Geschichte im Bild (65)

1878 weihte die Jüdische Gemeinde Lingen ihre Synagoge ein

Die Jüdische Gemeinde ist Thema der heutigen Folge der Geschichtsserie von El-Kurier und Emslandmuseum. Sie wurde in der Zeit des Natioalsozialismus durch Vertreibung und Ermordung vollständig ausgelöscht. Umso wichtiger, im Rahmen dieser Serie an ihre Geschichte zu erinnern.

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„Die Straße ist euer, das Feld ist mein!“

Ein Schulwandbild aus der NS-Zeit im Emslandmuseum Lingen

Von Moritz Terwei

Manch einer kennt sie noch aus seiner eigenen Schulzeit: die sogenannten Schulwandbilder. Auch das Emslandmuseum Lingen besitzt eine Vielzahl dieser Bilder aus verschiedenen Epochen. Heute wollen wir uns einem Schulwandbild aus der NS-Zeit widmen.

Schulwandbilder als Lehrmedien

Schulwandbilder in der Landschule des Mühlenhof-Freilichtmuseums Münster. Sie dienten sowohl als didaktische Medien als auch als Wandschmuck. (Virtueller Museumsrundgang des Mühlenhof-Freilichtmuseums [Screenshot], 21.03.2025).

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Das Eisenbahnausbesserungswerk Lingen

Lingener Geschichte im Bild (64)

In der Kupferschmiede 1897

Um Eisenbahngeschichte geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum. Und die war im 19. Jahrhundert noch geprägt durch die deutschen Kleinstaaten. So wurde Lingen zwar kein Eisenbahn-Knotenpunkt, aber Standort eines Eisenbahn-Reparaturbetriebes, der innerhalb weniger Jahrzehnte zum größten Industriebetrieb der Region aufstieg.

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Das kurze Gastspiel des Maximilian von Büren

Eine Hintergrundgeschichte

Von Ulrich Wiethaup, Lingen

„1547 – Lingen geht in den Besitz von Maximilian von Büren“. Diese Feststellung bleibt oft unkommentiert. Wer war Max von Büren? Warum nahm er Lingen in Besitz? Warum war es ein kurzes Gastspiel?

Porträt Maxililians von Büren (1500-1548) zu Pferd. Holzschnitt aus den frühen 1540er Jahren. Emslandmuseum Lingen.

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Lingen im Kaiserreich

Lingener Geschichte im Bild (63)

Feier zum ‚Kaisergeburtstag‘ auf dem Marktplatz (1897)

Die Epoche des deutschen Kaiserreiches (1871-1918) steht im Mittelpunkt der heutigen Folge der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs (1914) war dies eine wirtschaftliche Blütezeit für die Stadt Lingen. Aus dem hannoverischen Amtssitz wurde eine preußische Kreisstadt mit zahlreichen Behörden.

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Licht oder Grenze?

Zum Straßennamen Schiering in Varenrode

In Varenrode gibt es einen Straßennamen Schiering. Doch woher stammt dieser Name eigentlich? Schaut man auf das entsprechende Blatt 90 der Topographischen Karte der Grafschaften Lingen, Bentheim und des Herzogthums Arenberg-Meppen von 1853 findet man an dieser Stelle noch eine etwas andere Bezeichnung eingetragen: Schierlingshook.

Der Schierlingshook auf Blatt 90 der Topographischen Karte der Grafschaften Lingen, Bentheim und des Herzogthums Arenberg-Meppen von 1853.

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Der Krieg von 1870/71

Lingener Geschichte im Bild (62)

Bild der „Schlacht von Sedan“ im Emslandmuseum

Um ein weiteres kriegerisches Ereignis geht es im heutigen Beitrag der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier: den deutsch-französischen Krieg von 1870/71. Er endete mit einem Sieg Deutschlands über Frankreich und führte zur Wiederbegründung des Deutschen Kaiserreiches.

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Butze oder Durk?

Wie das Schrankbett im Emsland hieß

Auf dem Instagram-Kanal des Emslandmuseums Lingen ist kürzlich die Frage nach den Bezeichnungen für das Schrankbett im alten Emsland gestellt worden. Eigentlich heißt das schrankartige Wandbett hier Butze.

Butze im Kutscherhaus des Emslandmuseums in Lingen.

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Ludwig Windthorst und die Katholiken im Kaiserreich

Lingener Geschichte im Bild (61)

Der Politiker Ludwig Windthorst

Die heutige Folge der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum handelt vom Politiker Ludwig Windthorst. Er war der wichtigste politische Vertreter der Katholiken im Königreich Hannover uns später ein Anführer der katholischen Zentrumspartei im Deutschen Reichstag. Dort war Windthorst der wichtigste Gegenspieler Bismarcks im sogenannten „Kulturkampf“, also der Auseinandersetzung zwischen dem Preußischen Staat und der katholischen Kirche.

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