Hervorgehobener Beitrag

HERZLICH WILLKOMMEN IM EMSLANDMUSEUM

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag von 14:30 bis 17:30 Uhr, sonst nach Absprache.
An Feiertagen geschlossen (außer Tag der Deutschen Einheit und Reformationstag)

Gruppen in der Ausstellung bis zu maximal 25 Personen

  • Gruppen für Vorträge und Veranstaltungen im Saal nach Absprache
  • Terminvereinbarung unter Tel. (0591) 47601 oder Email: museum.lingen@t-online.de



Zur Vortragsreihe „MITTWOCHS IM MUSEUM“: https://heimatverein-lingen.de/events/

Hier geht es zu den weiteren Hinweisen:

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Über Wall und Graben, Stock und Hecke

Zwischen Biene und Geeste ist auf einer alten Karte aus dem Jahr 1794 nördlich des Geester Esch und nördlich des Biener Hofes Bokschulte die Bezeichnung „Landwehr“ sowie zwischen dem Biener und Geester Feld „Alte Landwehr“ eingetragen. Doch worum handelt es sich bei einer Landwehr eigentlich?

Landwehr-Eintragungen auf der Grenzkarte von 1794.

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Die 600-Jahrfeier der Stadt Lingen

Lingener Geschichte im Bild (71)

Ehrenbogen zum Stadtjubiläum 1928 an der Wilhelmshöhe

In Lingen gab es 1928 eine „600-Jahrfeier“ und heute ist die Stadt schon über 1000 Jahre alt. Wie das möglich ist und warum das vermeintliche Gründungsjahr der Stadt im Jahre 1327 heute nicht mehr gültig ist, beleuchtet die 71. Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier.

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Lingens Ursprünge entdeckt!?

Ausgrabung erbrachte sensationelle Erkenntnisse für die Vergangenheit unserer Stadt

Von Lukas Dziubek

Bundesfreiwilligendienstler am Emslandmuseum Lingen

Eigentlich wollte ich nur mal schauen, wie der Arbeitsalltag in der Lingener Stadtarchäologie abläuft. Dass ich dann aber direkt an der Ausgrabung einer sensationellen Entdeckung beteiligt war, hätte ich mir nicht träumen lassen…

Lukas Dziubek in der Ausgrabung. Foto: Dr. Dieter Lammers/Stadt Lingen.
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Der Wirbelsturm 1927

Lingener Geschichte im Bild (60)

Das alte Rathaus wurde schwer beschädigt

Über eine der größten Naturkatastrophen in der Geschichte der Stadt Lingen Lingen berichtet die heutige Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Denn am 1. Juni 1927 zog eine gewaltige Windhose, von den Niederlanden und durch die Grafschaft Bentheim kommend, über Schepsdorf und das Lingener Stadtzentrum hinweg in Richtung Oldenburg.

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„in Kost, Beer und Kleidige“

Warum emsländische Bauernsöhne ins Kloster eintraten

Welchen Lebensweg konnte ein Bauernsohn im 16. Jahrhundert einschlagen? Unsere allgemeine Vorstellung dieser fernen Zeit ist von der mittelalterlichen Ständelehre geprägt, durch die der Werdegang eines damaligen Zeitgenossen als recht festgelegt erscheint: Wer als Bauer geboren wurde, starb auch als Bauer. Doch war die historische Wirklichkeit nicht ganz so statisch wie das Bild, das wir von ihr haben. Das zeigen die Lebenswege einiger Landkinder aus dem nördlichen Münsterland und dem angrenzenden Emsland, die sich aus den Unterlagen des Kreuzherrenkloster Bentlage bei Rheine erkennen lassen:

Nordflügel des Kreuzherrenklosters Bentlage. Foto: Emslandmuseum Lingen.

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Die Bürgermeistervilla an der Wilhelmstraße

Lingener Geschichte im Bild (69)

1925 wurde die Bürgermeistervilla an der Wilhelmstraße fertiggestellt

Eines der schönsten Baudenkmäler in Lingen steht im Mittelpunkt der heutigen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier: Die Bürgermeistervilla an der Wilhelmstraße, die heute als Kulturvilla bekannt ist. 1923 entwarf der Lingener Architekt Hans Lühn (1886-1932), ein Sohn des Bauunternehmers Lühn, für die Stadtverwaltung das Wohn- und Dienstgebäude für den Bürgermeister, das mit seiner schlichten, aber wirkungsvollen Gestaltung bis heute beeindruckt.

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Ein Handstreich im November

Die Einnahme Lingens 1518

An einem kalten Novembertag des Jahres 1518 ereignete sich in der Stadt Lingen ein Vorfall, der an Raffinesse und Kühnheit kaum zu überbieten ist. Am 6. November näherte sich ein Mann, der als Bote des Bischofs von Münster, Herzog Erich von Sachsen-Lauenburg, ausgewiesen war, mit einem Kastenwagen dem Stadttor. Da er freies Geleit genoss und keinen Verdacht erregte, wurde ihm Einlass gewährt. Doch kaum hatte sich das Tor geöffnet, sprang bewaffnetes Fußvolk aus dem Wagen, überwältigte den Pförtner und setzte die Stadtsicherung außer Kraft. Kurz darauf erschien der münsterische Bischof selbst und weiteren gerüsteten Männern. Lingen wurde im Handstreich besetzt.

Handlungen im Streit zwischen Münster und Tecklenburg-Lingen. Landesarchiv NRW, Abteilung Westfalen, Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.), Handschriften, Nr. 329.

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Lingen in der „Weimarer Republik“

Lingener Geschichte im Bild (68)

Bürgermeister Gilles (Mitte) und Honoratioren der Stadt (um 1925)

Die Zeit zwischen dem Kriegsende 1918 und der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 steht im Mittelpunkt der aktuellen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Man nennt diese Jahre auch die Zeit der „Weimarer Republik“, denn die Nationalversammlung, auf der eine neue Verfassung erarbeitet wurde, tagte 1919 in Weimar.

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Wie man eine Kirchenordnung einführt…

1588 erließ Graf Arnold von Bentheim-Tecklenburg-Steinfurt (1554–1606) eine reformierte Kirchenordnung in seinen Herrschaftsgebieten. Doch wie ging er eigentlich praktisch dabei vor, um sein Vorhaben auch um- und durchsetzen zu können?

Arnold selbst neigte nach seinem Studienaufenthalt in Straßburg, wo er mit den Lehren Johannes Calvins in Berührung kam, dem reformierten Bekenntnis zu. Bereits seit 1574 ließ er in seiner Bentheimer Schlosskapelle für sich und seine Familie den Gottesdienst in reformiertem Ritus feiern und berief dazu auch einen calvinistischen Prädikanten als Hofprediger: Johann Kemener. Der Schritt, auch in seinen Landen das reformierte Bekenntnis einzuführen, erfolgte aber erst über ein Jahrzehnt später. Im Herbst 1587 berief er in Tecklenburg eine Versammlung ein. Dort fanden sich neben den gräflichen Räten auch einige Landadelige ein, die auch der reformierten Lehre zuneigten. Ferner waren die Pastoren von Tecklenburg, Nordhorn und Schüttorf zugegen. Auch diese Pfarrer dürften also bereits dem Reformiertentum nahe gestanden haben.

Titelblatt der Bentheim-Tecklenburger Kirchenordnung von 1588 (Druck 1619).

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Die Revolution von 1918 und die Anfänge der Demokratie

Lingener Geschichte im Bild (67)

Demonstration auf dem Lingener Marktplatz Ende 1918

Um das Ende des Ersten Weltkriegs und die Ereignisse in den ersten Nachkriegsjahren geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. 1918 war der Krieg für Deutschland endgültig verloren. Der Kaiser dankte ab und ging ins Exil in die Niederlande. Aus dem Kaiserreich wurde eine Republik. Doch die Folgen des Krieges wie Staatsbankrott, Wirtschaftskrise und Hyperinflation überschatteten auch in Lingen noch viele Jahre den Alltag der Menschen.

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