Archiv für den Monat: Juni 2026

Lingen in den Nachkriegsjahren

Lingener Geschichte im Bild (78)

‚Autoverkehr‘ auf dem Lingener Marktplatz 1946

Um die Notjahre in der Nachkriegszeit geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Es waren Jahre der Not und der Entbehrungen, aber sie brachten auch die Freiheit für die überlebenden Opfer des Nationalsozialismus und den Wiederaufbau der Demokratie. Viele erkannten erst jetzt den fatalen Fehler, aus Frust über die demokratischen Parteien und die Wirtschaftskrise die Macht den Rechtsradikalen zu überlassen.

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Unlautere Geschäfte mit den Deckhengsten

Pferdezucht in der Grafschaft Lingen Mitte des 18. Jahrhunderts

Von Sebastian Schröder

Mit besonderem Interesse verfolgte der preußische Staat im 18. Jahrhundert die Pferdezucht. Hintergrund war, dass das Militär immer geeignete Equiden suchte. Es bedurfte freilich einiger Aufklärungsarbeit, die ländliche Bevölkerung vom Nutzen gekörter Hengste zu überzeugen. Nicht überall waren die Landwirte sofort begeistert, als sie von den preußischen Vorgaben zur Zucht erfuhren. Trotzdem züchteten die Bauern selbst in Gebieten, wo es eigentlich zur Pferdezucht an geeigneten Wiesen und Weiden mangelte, teilweise die edlen Huftiere. Denn sie hatten erfahren, „daß sie vor ein schönes Füllen eben so viel Geld, als vor ein altes schlechtes Pferd bekommen könten“. Und wie sah es damals in der Grafschaft Lingen aus?

Das ungestaltete Pferd”, aus: Anton von Bruchausen, Anweisung zur Verbesserung des Ackerbaues und der Landwirthschaft des Münsterlandes, Münster 1790, Tafel 1.
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Bomben auf Lingen

Lingener Geschichte im Bild (77)

Der Alte Hafen nach dem Luftangriff 1944

Um ein schreckliches Kapitel des Zweiten Weltkriegs geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier: die Luftangriffe und den Bombenterror. Beide Kriegsparteien wählten als Ziele nicht nur militärische Objekte und Industrieanlagen, sondern auch Städte und Wohngebiete, um damit die Zivilbevölkerung des Gegners zu zermürben.

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Weiße Würmer

Schädlingsbekämpfung in der Grafschaft Lingen

Von Sebastian Schröder

In der zweiten Hälfte des Jahres 1749 reiste der preußische Beamte Ernst Albrecht Friedrich Culemann (1711-1756) in die Grafschaft Lingen. Culemann war Kriegs- und Domänenrat bei der Kriegs- und Domänenkammer Minden und bei dieser preußischen Verwaltungsbehörde unter anderem zuständig für das Lingener Land. Im Zuge seiner Reise interessierte er sich unter anderem für die Art und Weise, wie die lokale Bevölkerung Landwirtschaft betrieb. Beispielsweise untersuchte er, welches Getreide auf den Feldern gedieh und welches Vieh die Bauern hielten. Und er schaute genau hin, wie folgende Begebenheit beweist.

Bereisungsprotokoll Culemannns im Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen.
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Lingen im Zweiten Weltkrieg

Lingener Geschichte im Bild (76)

NS-Bürgermeister Plesse verabschiedet am Bahnhof Lingener Soldaten

Um die Kriegsjahre 1939 bis 1945 geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Anfangs rückten die deutschen Truppen an allen Fronten rasch vor, doch zur Jahreswende 1942/1943 zeichnete sich mit der Niederlage von Stalingrad die Wende des Kriegs ab. Anfang April 1945 erreichten die Kampfhandlungen durch das Vorrücken der Alliierten dann auch Lingen.

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Sumerhamen und Winterham

Woher der Name Sommeringen kommt

Ist es in Sommeringen sommerlicher als in anderen Orten des Emslandes? Aus dem Ortsnamen könnte man eine solche Annahme ableiten. Und tatsächlich hat er etwas mit der Jahreszeit zu tun.

Topographische Karte der Grafschaften Lingen, Bentheim und des Herzogthums Arenberg-Meppen, Bl. 83, 1853.
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Das Schicksal der Lingener Juden in der NS-Zeit

Lingener Geschichte im Bild (75)

Die zerstörte Synagoge am 9. November 1938

Um das traurigste Kapitel in der Historie der Stadt Lingen geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier: das Schicksal der jüdischen Familien in Lingen während der NS-Zeit. Bis 1933 waren sie in Lingen vollständig integriert, waren geschätzte Nachbarn, Freunde und Vereinskollegen. Was dann folgte war ganz klar politisch und rassistisch motivierter und eiskalt geplanter Massenmord.

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Museumsleiter referiert beim Kreisheimattag in Altenberge

Dr. Christof Spannhoff beleuchtet die Entstehung und Geschichte der Ortsnamen im Kreis Steinfurt

Am Sonntag, 7. Juni, findet in Altenberge der diesjährige Kreisheimattag des Kreisheimatbundes Steinfurt statt. Das Emslandmuseum Lingen ist dabei durch seinen Leiter Dr. Christof Spannhoff vertreten, der am Vormittag einen Vortrag zum Thema „Ortsnamen im Kreis Steinfurt“ halten wird.

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