Archiv der Kategorie: Museum

Heinrich Eckstein, der „Vater des Emslandplans“

Vortrag von Dr. Eiynck im KRONE-Museum in Spelle

Heinrich Eckstein (rechts) auf dem Baugelände der Raffinrie in Holthausen 1950

Zu einem Vortrag von Dr. Andreas Eiynck über Heinrich Eckstein, den „Vater des Emslandplans“, lädt das KRONE-Museum am Dienstag, 28. Oktober, um 19.00 Uhr alle Interessierten in die Ausstellungshalle in der Bernard-Krone-Straße 20 in Spelle ein. Dabei wird der Referent berichten, warum der damalige Bundestagsabgeordnete Heinrich Eckstein aus dem Wahlkreis Lingen-Bersenbrück eine zentrale Rolle bei der politischen Planung des 1950 beschlossenen Emslandplans spielte.

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Die Hollangänger

Lingener Geschichte im Bild (41)

Auszug der Hollandgänger nach einer Abbildung von etwa 1860

Um ein wichtiges Thema der Emsländischen Sozialgeschichte geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum: die Hollandgänger! Denn zu tausenden zogen die Landarbeiter und Bauernsöhne aus unserer Region seit dem 17. Jahrhundert in den Sommermonaten zur Saisonarbeit in die Niederlande.

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Duisenburg

Herkunft und Bedeutung des Ortsnamens

Duisenburg auf der Gaußschen Landesaufnahme von 1853.

Duisenburg, nordöstlich von Lingen gelegen, ist eine alte Bauerschaft der Gemeinde Bawinkel. Doch was verbirgt sich hinter diesem Namen?
Um diese Frage zu beantworten, muss man auf die ältesten Belege zurückgreifen. In der Landesbeschreibung von 1555 wird die Bauerschaft selbst noch nicht genannt. Unter den Bewohnern des Kirchspiels Bawinkel erscheinen jedoch mehrere Personen mit dem Namen „Duisen“: ein „Duisen Berent“, ein „Duisen Hermann nu[n] Gerd“, der im sogenannten „Duisenhuis“ wohnte, sowie ein „Duisen Johann“, der auf der „Duisenborch“ lebte. Der Ortsname Duisenburg lässt sich daher in die Bestandteile Duisen– und –burg (niederdeutsch –borch) gliedern.

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Aufbruch ins Ungewisse

Die Binnenkolonisation in der Grafschaft Lingen

Basse partie de l’evesché de Munster et le comté de Benthem. Übersichtskarte 1673

Die Grafschaft Lingen war im 18. Jahrhundert ein landwirtschaftliches unterentwickeltes Gebiet: „Sehr mittelmäßiger Boden, viel dürre Sandstriche und große Moore“, so charakterisierte der Verwaltungsbeamte Justus Gruner um 1800 die Region. Wohlstand, meinte er, rühre hier „lediglich von der Industrie der Bewohner“ her, nicht von der Natur. Gerade in dieser Mischung aus Armut und harter Arbeit setzte die preußische Krone damals an, um die Grafschaft durch Binnenkolonisation zu stärken.

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Lingen 1720 – eine Statistik

Lingener Geschichte im Bild (39)

Schlachter waren wichtig für die Vorsorgung der Stadt

Ging es in der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum bislang häufig um Herrscher und Potentaten, so stehen in der aktuellen Folge die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lingen im Mittelpunkt, die 1720 in einer Einwohner- und Berufsstatistik vollständig erfasst wurden.

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„Soldatenkönig“ zeigte sich tolerant

Lingener Geschichte im Bild (38)

König Friedrich Wilhelm I. von Preußen

Wie der preußische „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. das Verbot der katholischen Gottesdienste beendete und damit die kirchlichen Verhältnisse in seiner Grafschaft Lingen befriedete, darüber berichtet die 38. Folge der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum.

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1702 wird Lingen preußisch

Lingener Geschichte im Bild (37)

1702 kam die Grafschaft Lingen an das Königreich Preußen

Um das Ende der Oranischen Herrschaft und den Beginn der Preußischen Zeit in Lingen geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum. Denn im Frühjahr 1702 stürzte Wilhelm III. von Oranien bei der Jagd vom Pferd und starb wenige Tage darauf an den Folgen dieses Unfalls. Er war kinderlos und bald begannen die Streitigkeiten um seine Nachfolge und sein Erbe.

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Die „Holländische Post“ in Lingen

Lingener Geschichte im Bild (36)

Nachbildung der ‚Amsterdamer Post‘ bei der Heimatschau 1935

Heute geht es in der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum einmal um ein ganz spezielles Thema, nämlich die Postgeschichte. Die Post war in früheren Jahrhunderten ganz anders organisiert als heute. Viele private Postlinien ergänzten die Kaiserliche Thurn- und Taxis-Post und das kaiserliche Postprivileg wurde längst nicht überall anerkannt.

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