Archiv für den Monat: September 2026

Helga Hanauer

Stimme gegen das Schweigen

Vor 50 Jahren, am 19. September 1976, starb Helga Hanauer. Sie wurde nur 36 Jahre alt. Ihr kurzes Leben ist eng mit Lingen verbunden – und mit einer Frage, die die Stadt noch Jahrzehnte beschäftigen sollte: Wie erinnert Lingen an seine jüdischen Bürgerinnen und Bürger und an das, was ihnen während der nationalsozialistischen Herrschaft angetan wurde? Dass diese Frage überhaupt öffentlich gestellt wurde, ist wesentlich Helga Hanauer zu verdanken.

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Größte Stadt im Landkreis Emsland

Lingener Geschichte im Bild (91)

Aufkleber gegen die Kreisreform 1977

Die Entstehung des Landkreises Emsland im Jahr 1977 und die Bedeutung für die Stadt Lingen stehen im Mittelpunkt der heutigen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Denn Lingen erhielt damals im größten Landkreis Niedersachsens den besonderen Status einer „großen selbständigen Stadt“.

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Die 1000-Jahrfeier 1975

Lingener Geschichte im Bild (90)

Bundespräsident Scheel und Ministerpräsident Kubel bei der 1000-Jahrfeier 1975

Kein Fest in den 70er-Jahren im Emsland erreichte die Größe und Ausstrahlung des Lingener Stadtjubiläums von 1975. Zwei Wochen lang, von Mitte Mai bis Anfang Juni, feierte die Stadt ihren runden Geburtstag. Höhepunkte waren der Besuch des Bundespräsidenten Walter Scheel und ein großer Festumzug durch die Innenstadt. Darüber berichtet die heutige Folge der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum.

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Als Lingen den Frieden feierte

Kanonendonner, Triumphbogen und Freibier im Januar 1746

Wer Anfang Januar 1746 durch Lingen gegangen wäre, hätte die Stadt kaum im gewöhnlichen Alltag erlebt. Glocken läuteten, Kanonen wurden abgefeuert, Bürger marschierten mit geschmückten Hüten über den Marktplatz, Studenten zogen in Prozession durch die Straßen. Vor dem Rathaus stand ein Triumphbogen, abends war die Stadt illuminiert. Sogar ein Kurier wurde eigens inszeniert, der die Nachricht vom Frieden nach Lingen brachte.

Exemplar der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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1969 bis 1974: Gebietsreform oder Eingemeindung?

Lingener Geschichte im Bild (89)

Unterzeichnung der Verträge zur Gebietsreform 1974

Im Jahre 1974 regelte ein Gesetz die endgültige Neugliederung der Gemeinden im Raum Lingen. Zahlreiche bis dahin selbständige Nachbargemeinden wurden Ortsteile der Stadt. Doch nicht überall traf diese gesetzliche Regelung auf Zustimmung. Darüber berichtet die heutige Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier.

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Als die Atomkraft nach Lingen kam

Lingener Geschichte im Bild (88)

1968 ging das Atomkraftewerk Lingen in Betrieb

Um das Thema der Atomkraft geht es in der aktuellen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Denn seit den 60er-Jahren war Lingen Standort von zwei Kernkraftwerken: das Kernkraftwerk Lingen, das 1968 in Betrieb ging, und das Kernkraftwerk Emsland, das von 1988 bis zu seiner Abschaltung am 15. April 2023 Strom produzierte.

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