Archiv für den Monat: Oktober 2026

Ein Schatz, der alle drei Jahre lebendig wird

Die Kivelinge, ihr Thronschatz und das Immaterielle Kulturerbe

Wer im Emslandmuseum Lingen vor dem Thronschatz der Kivelinge steht, sieht zunächst kostbare historische Gegenstände: Königsketten, silberne Plaketten und andere Insignien des Bürgersöhne-Aufzuges. Die Königsketten reichen über fünf Jahrhunderte zurück. Zusammen mit dem historischen Kompaniebuch der Kivelinge gehören sie zu den bedeutendsten Zeugnissen einer Tradition, die eng mit der Geschichte Lingens verbunden ist.

Kivelingskette 17. Jahrhundert. Foto: Emslandmuseum Lingen.
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1982 begann der Bau des Kernkraftwerkes Emsland

Lingener Geschichte im Bild (93)

Die Baustelle des Kernkraftwerkes Emsland Mitte der 1980er-Jahre

Um das Thema Energie geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Schon in den 1960er-Jahren war Lingen Standort eines der ersten Atomkraftwerke in Lingen. Ab 1982 bauten die VEW im Industriepark Süd einen weiteren Kernreaktor, der im Frühjahr 2023 als eines der letzten Atomkraftwerke in Deutschland vom Netz ging.

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Warum heißt der Buchweizenpfannkuchen Jan-Hinnerk?

Eine Annäherung an einen merkwürdigen Speisenamen

Wer sich mit alten Gerichten aus Nordwestdeutschland beschäftigt, stößt irgendwann auf einen eigentümlichen Namen: Boukweitenjanhinnerk, Bōkwētenjanhinnerk oder, etwas handlicher, Jan-Hinnerk. Gemeint ist – jedenfalls meistens – ein Buchweizenpfannkuchen.

Aber warum sollte ein Pfannkuchen ausgerechnet Jan-Hinnerk heißen?

Buchweizenpfannkuchen wurde am Herdfeuer gebacken. Bild aus dem Emsland (um 1930).
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