Warum emsländische Bauernsöhne ins Kloster eintraten
Welchen Lebensweg konnte ein Bauernsohn im 16. Jahrhundert einschlagen? Unsere allgemeine Vorstellung dieser fernen Zeit ist von der mittelalterlichen Ständelehre geprägt, durch die der Werdegang eines damaligen Zeitgenossen als recht festgelegt erscheint: Wer als Bauer geboren wurde, starb auch als Bauer. Doch war die historische Wirklichkeit nicht ganz so statisch wie das Bild, das wir von ihr haben. Das zeigen die Lebenswege einiger Landkinder aus dem nördlichen Münsterland und dem angrenzenden Emsland, die sich aus den Unterlagen des Kreuzherrenkloster Bentlage bei Rheine erkennen lassen:

Nordflügel des Kreuzherrenklosters Bentlage. Foto: Emslandmuseum Lingen.
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