Archiv des Autors: Emslandmuseum Lingen

Rudolf Mideck

Seine Tochter berichtet über einen Künstler in schwerer Zeit

Rosemarie Göldner, geb. Mideck, besuchte mit ihren Freundinnen die Ausstellung mit Bildern ihres Vaters

In der vergangenen Woche besuchte Rosemarie Göldner, die Tochter des Malers Rudolf Mideck, die Ausstellung mit den Bildern ihres Vaters im Emslandmuseum. Mitgebracht hatte sie zwei Schulfreundinnen von der damaligen Städtischen Mittelschule in Lingen, die heute auf Baltrum und in Berlin leben. Die drei Damen erinnerten sich im Emslandmuseum an ihre gemeinsame Schulzeit und viele Erlebnisse in Lingen.

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Kirchspiel und Gemeinde Bawinkel

Vom entlegenen Winkel zum Genossenschaftsdorf

Der Name Bawinkel kommt aus dem Plattdeutschen von „Boven Winkel“ – dem obersten oder äußersten Winkel der alten Grafschaft Lingen. Durch diesen Winkel führte von alters her die „Flämische Straße“ von Flandern über die Lingener Emsfähre nach Norddeutschland, die heutige B 213, an der auch Bawinkel liegt.

Der Bahnhof Bawinkel (1906)
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Faustulus

Ahnungforschung einmal anders

Vorführung eines Zuchtbullen, um 1940

Ahnenforschung wird im Emsland großgeschrieben. Da werden Geburts- und Sterberegister gewälzt und Urkunden hinzugezogen, um den Stammbaum über möglichst viele Generationen nachweisen zu können – vorzugsweise in der männlichen – weil namensgebenden – Linie.

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Emsbüren – großes Kirchspiel mit vielen Dörfern

Die Papenstraße in Emsbüren (um 1900)

Die Gemeinde Emsbüren umfasst heute das ganze frühere Kirchspiel Emsbüren – fast, denn die Bauerschaften Engden und Drievorden gehören heute politisch zur Samtgemeinde Schüttorf und damit zur Grafschaft Bentheim. Gleesen hingegen gehört zu Emsbüren, aber kirchlich zur Getrudis-Gemeinde in Bramsche und somit zur Pfarreiengemeinschaft Lingen-Süd. Was sonst noch so zu Emsbüren gehört, darüber berichtet unsere heutige Bilderserie.

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Salzbergen

Von drei Häusern im Wald zur Industriegemeinde

Eisenbahner auf dem Holländischen Bahnhof in Salzberen

Mit der Beschreibung „tres domos in foresto“, drei Häuser im Wald, wird Salzbergen in einer Urkunde aus dem Jahr 1032 zum ersten Mal erwähnt. Wie sich aus diesen drei Bauernhöfen Südmeyer, Nordmeyer und Altemeyer eine moderne Industriegemeinde entwickelte, zeigt unsere heutige Bilderserie.

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Schapen – Tor zum Emsland

Altes Zentrum für Handel mit den Niederlanden

Das Geschäftshaus Löhning in Schapen, um 1890

Die Gemeinde Schapen nennt sich stolz das „Tor zum Emsland“, denn das Dorf entstand an der alten Handelsstraße von Osnabrück über Lingen in die Niederlande. Und Handel wurde in Schapen immer schon großgeschrieben.

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„Een Schricklijck Jaer“ – Ein schreckliches Jahr

Neues Buch über das Kriegsjahr 1672

Das neue Buch von Ineke den Hollander über den Krieg von 1672

Jüngst erschien in den Niederlanden ein neues Buch über die Kriegsereignisse des Jahres 1672 im Nordosten der Niederlande, also im Grenzgebiet zur Emsregion, das damals den Ausgangspunkt der münsterischen Truppen gegen die Niederlande bildete.

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„Nach Münster an den Galgen, nach Lünne auf den Kirchhof“

Spelle und Venhaus waren einst Bauerschaften von Lünne

Kirche und Dorf Lünne bildeten im Mittalter das Zentrum eines großen Kirchspiels

Kaum zu glauben, aber Spelle und Venhaus waren einst Bauerschaften von Lünne. Alle diese Orte gehören heute zur Samtgemeinde Spelle. Ihre Geschichte wird in der heutigen Bilderfolge vorgestellt.

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