Archiv für den Monat: August 2026

Wenn der Adel beim Bauern Geld leihen musste…

Wenn wir heute an Adel denken, entstehen schnell ganz bestimmte Bilder vor unserem geistigen Auge. Yellow-Press und Fernsehformate zeigen uns Schlösser, rauschende Feste und kostbare Hochzeiten – Glanz und Glamour auf der einen, Skandale und spektakuläre Abstürze auf der anderen Seite. Vor allem aber verbinden wir Adel meist mit Geld, Besitz und Macht.

Zehntabgabe durch Bauern, zeitgenöss. Darstellung ca. 16. Jahrhundert. Bild: wikimedia commons.
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1966 wird das neue Rathaus eröffnet

Lingener Geschichte im Bild (86)

Broschüre zur Eröffnung des Neues Rathauses 1966

An den Bau des Neues Rathauses in der Elisabeth erinnert die heute Folge der Geschichteserie von Emslandmuseum und EL-Kurier. Vor fast 60 Jahren, im Dezember 1966, wurde dieses Verwaltungsgebäude mit einer großen Feierstunde im neuen Ratssitzungssaal offiziell eingeweiht. Kein anderes Gebäude in Lingen verkörperte in vergleichbarer Weise die moderne Architektur und Bürokultur der 60er-Jahre. Es markiert aber auch den Einzug einer umfassenden Bürokratie in die kommunale Selbstverwaltung zu dieser Zeit.

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„Trunkenheit ist eine relativ seltene Erscheinung“

Eine Quelle zur Entwicklung des Stereotyps des Emsländers von 1883

Im Jahr 1883 erschient der dritte Band des Kompendiums „Bäuerliche Zustände in Deutschland“. In diesem schildert Dr. jur. Felix Hülsermann, Herzoglich-Arenbergischer Domänen-Inspector zu Meppen, die Verhältnisse im Emsland. Unter anderem geht er auch auf die Emsländinnen und Emsländer selbst ein:

Das Emsland 1784. Niedersächsisches Landesarchiv, Abteilung Osnabrück, K, 204 Nr. 3 H.
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1966 öffnet das Hallenbad am Nordring

Lingener Geschichte im Bild (85)

1966 öffnete das Hallenbad am Nordring – heute steht dort ein Kino-Center

Viele, die unsere heutige Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier lesen, verbinden mit dem Hallenbad am Nordring noch eigene Erinnerungen. 1966 wurde dieses Bad eröffnet, an dessen Stelle heute ein Kinocenter steht.

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Lingen = Askalingion?

Zur Verortung eines Toponyms in der Geōgraphikē Hyphēgēsis des Klaudios Ptolemaios

Dass Lingen erstmals im Jahr 975 in einer Urkunde Kaiser Ottos II. erwähnt wird, sollte spätestens seit dem groß begangenen Jubiläum „1050 Jahre Lingen“ im Jahr 2025 jedes Kind der Stadt wissen.

Ausschnitt der Deutschland-Karte des französischen Geographen Gilles Robert de Vaugondy von 1748.
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Bundeswehr zieht in die Kasernen ein

Lingener Geschichte im Bild (84)

Antreten des Panzerbataillons 333 in Lingen 1959

In den 50er-Jahren bildeten die Gründung und die Aufrüstung der Bundeswehr ein wichtiges Thema in der Diskussion um die Verteidigung der Bundesrepublik und die Bewahrung des Friedens. Die Folge 84 der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier berichtet, wie Lingen Standort einer großen Garnison wurde. Berufssoldaten, Zeitsoldaten und Wehrpflichtige taten auf dem Kasernengelände in Reuschberge und auf dem Truppenübungsplatz im Lohner Sand ihren Dienst.

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„Ich bin König und Papst in meinem Gebiete wie der König von Engeland in seinem Reiche“

Das Kloster Frenswegen im Zeitalter von Reformation und Achtzigjährigem Krieg

Wer heute das Kloster Frenswegen besucht, betritt einen Ort der Ruhe, der Besinnung, Bildung und Begegnung sowie des konfessionellen Miteinanders. Im 16. und 17. Jahrhundert war davon allerdings wenig zu spüren. Reformation und Konfessionsbildung, aber auch Krieg und politisches Machtgebaren prägten diese Zeit, die die bisherige Welt grundlegend verändern sollte.

Frenswegen aus der Luft
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