Archiv des Autors: Emslandmuseum Lingen

Das Emslandöl und der Emslandplan

Der Energiestandort Lingen

Erdöl im Emsland – Gemälde von Gerhard Sperling (1908-1975) aus dem Jahre 1956

Im Jahr 2025 jährt sich zum 75. Mal die Verabschiedung des „Emslandplans“ durch den Deutschen Bundestag. Die Emsländische Landschaft hat zu diesem Anlass das Projekt „EmslandPlanT – Historischer Transformationsprozess als Erfahrungsschatz für zukünftige Regionalentwicklung“ aufgelegt. Es wird vom Land Niedersachsen sowie den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim gefördert.

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Lingen – Kreisstadt im Kaiserreich

Eisenbahnerstadt und Behördensitz im Südlichen Emsland

Alles Militärische hatte im Kaiserreich einen hohen Stellenwert – Bezirkfest der Kriegervereine 1884

1866 wurde aus dem Königreich Hannover eine preußische Provinz und 1885 aus dem alten Amtssitz Lingen die Kreisstadt für das Südliche Emsland. Die Stadt an der Ems entwickelte sich damit zu einer typischen Kleinstadt im Deutschen Kaiserreich, das 1871 gegründet wurde und 1918 mit dem Ende des Ersten Weltkriegs unterging.

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Mit Letraset und Tuschestift

Ausstellung über Druckgrafik der 70er-Jahre eröffnet

Jutta Berger-Grünewald und Heiner Schepers (Mitte) mit den Vorsitzenden des Museumsvereins
Stadtkämmerin Monika Schwegmann und Erster Kreisrat Martin Gerenkamp (1. Vors.)

Am vergangenen Freitag wurde im Emslandmuseum eine neue Ausstellung über Druckgrafiken der 70er-Jahre eröffnet. Am Beispiel von Plakaten, Broschüren und Programmen des Westfälischen Landestheaters aus dem Jahre 1972 zeigt die Präsentation Design und handwerkliche Herstellung von Druckgrafiken in der letzen Phase vor der Digitalisierung im Printbereich.

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Vom der Söldnerkaserne zum Kulturzentrum

Universitätsplatz mit bewegter Geschichte

Der Universitätsplatz mit der Kreuzkirche (um 1910)

Beim Ausbau der Lingener Festungsanlagen entstand in der Zeit um 1600 ein freier Platz, auf dem Söldnerbaracken für die einquartierten Truppen errichtet wurden. Später entstanden hier eine Lateinschule und das Professorenhaus sowie die lutherische Kreuzkirche. An der Südseite des Platzes bezog im 19. Jahrhundert ein Civilclub sein Quartier.

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Mit Letraset und Tuschestift

Sommer-Ausstellung zeigt Grafik-Design der 70er-Jahre (ab 30.6.)

Theaterplakat von 1972

Grafik-design und Drucktechnik sahen in den 1970er-Jahren noch völlig anders aus als heute. Die Erstellung von Plakaten, Broschüren und Programmen erfolgte in Handarbeit durch den Grafiker.

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Musik kam jetzt vom Plattenteller

Als die ersten Diskotheken in Lingen öffneten

Tanzfläche unter Fischernetzen im „Lord Nelson“

Ende der 50er-Jahre entstanden in Deutschland die ersten Diskotheken, in denen statt Livemusik Stücke vom Plattenteller gespielt wurden. Der Trend setzte sich rasch durch und bald öffneten auch in Lingen die ersten „Disko-Tanzlokale“.

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Krieg und Frieden in Lingen

Ansichtskarten aus dem Ersten Weltkrieg

Ansichtskarte mit „Germania“, Eisernem Kreuz und Georgianum

Von Ludwig Giese, dem Vorsitzenden des Heimatvereins Langen, erhielt das Emslandmuseum vier über hundert Jahre alte Ansichtskarten. Motive wie das Eiserne Kreuz und die Germania in der Dekoration sowie die Farben der Reichsflagge (schwarz-weiß-rot) lassen darauf schließen, dass diese Karten im Ersten Weltkrieg entstanden.

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Lingener Gaststronomie im Wandel

Gaststätten in der Innenstadt und an den Ausfallstraßen

Am Tresen der Gaststätte Lögermann an der Lindenstraße

Gaststätten und Restaurants aus alter Zeit haben wir an dieser Stelle bereits mehrfach vorgestellt. Doch Gastwirtschaften gab es früher viele und daher tauchen auch immer wieder neue Fotos zum Thema Gastronomie in Lingen auf. Eine Auswahl stellen wir heute in unserer Bilderserie vor.

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