Archiv des Autors: Emslandmuseum Lingen

Aus dem Leben der Heuerleute

Die „kleinen Leute“ auf dem Lande

Heuerstelle in Schapen

Etwa die Hälfte der Landbevölkerung im Emsland waren früher sogenannte Heuerleute. Sie hatten keinen Besitz und lebten von ihrer Hände Arbeit auf den Höfen der Bauern. Für die meisten bedeutete das: lebenslange Armut. Das Leben der Heuerleute wird hier in authentischen Fotos vorgestellt.

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Mittelalterliche Truhe

Ältestes Möbelstück im Emslandmuseum ist fast 500 Jahre alt

Stollentruhe aus der Zeit um 1530

Das älteste Möbelstück im Emslandmuseum steht im Kutscherhaus am Treppenaufgang ins Obergeschoss. Es handelt sich um eine sogenannte Stollentruhe, die aus dicken Eichenhölzern angefertigt ist und auf vier senkrechten Stollen steht. Anhand stilistischer Merkmale der Schnitzereien vorne auf den Stollen läßt sich das Möbelstück in die Zeit um 1530 datierten.

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Mühlen in und um Lingen

Wind- und Wasserkraft waren bedeutende Energieträger

Die „Schulten-Windmühle“ auf der Grenze zwischen Lohne und Wietmarschen

Vor der Erfindung von Dampfmaschine und Dieselmotor waren Wind- und Wassermühlen die einzige Möglichkeit, schwere Mühlsteine und große Sägegatter ohne schweißtreibende Muskelkraft anzutreiben. Einige der früher so zahlreichen Mühlen aus dem Raum Lingen stellen wir hier vor.

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Von der Eisenbahnstadt zur Metropole der Emsregion

Sonntag (5.11.) große Präsentation auf der Wilhelmshöhe

1987 stellte der NDR sein „Pausenbild“ mit Lingener Motiven vor

Unter dem Titel „Lingen 1950 bis 2000 – Von der Eisenbahnerstadt zu Metropole der Emsregion“ veranstaltet der Verein Wilhelmshöhe Lingen (Ems) gemeinsam mit dem Emslandmuseum einen stadtgeschichtlichen Vortragsnachmittag mit Dr. Andreas Eiynck.

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Jüdische Familien in Lingen

Mittwochs im Museum stellt Fragen zur Geschichte

MITTWOCH AUSGEBUCHT – ZUSATZVERANSTALTUNG AM FREITAG (3.1.) 16.00 Uhr

Fredy Markreich (2.v.l.) mit seiner Sektion beim Kivelingsfest 1928

Sie waren Viehhändler und kleine Einzelhändler, Nachbarn und Kivelinge – bis 1933 auch im Emsland alles anders wurde. An die jüdischen Familien in Lingen erinnert am 1. November (Mi., 16.00 und 19.30 Uhr) sowie in einer Zusatzveranstaltung am 3. November (Fr., 16.00 Uhr) Dr. Andreas Eiynck im Rahmen der Vortragsreihe „Mittwochs im Museum“.

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Brände und Brandbekämpfung

Aus der Geschichte der Feuerwehr

Brand bei der Bäckerei Fritze in Schepsdorf (um 1965)

Brände gehören zum Schicksal der Menschheit. In den Bauerschaften griffen sie aufgrund der größeren Abstände nicht so leicht auf die Nachbarhäuser über. In den Dörfern und Städten konnten sie sich dagegen rasch zu einem Flächenbrand entwickeln und ganze Städte vernichten. Da half nur eine gut organisierte Brandbekämpfung und seit dem 19. Jahrhundert eine schlagkräftige Feuerwehr.

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Landmaschinenmuseum Riesenbeck

Die alte Landwirtschaft modern vermittelt

Treffen des Fachbereichs Museen im Landmaschinenmuseum Riesenbeck

Im Landwirtschaftsmuseum Riesenbeck traf sich jetzt der Fachwbereich Museen des Kreisheimatbundes Steinfurt zu einem Informationsabend. Auch das Emslandmuseum Lingen war hier eingeladen und mit einer Bilderpräsentation über die traditionelle Landwirtschaft auf alten Fotografien vertreten.

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Das Bonifatiushospital

Von der Krankenstation zum Klinikum

Ein Behandlungszimmer Anfang der 30er-Jahre

1853 erwarb Dechant Dr. Johann Bernhard Diepenbrock als Pfarrer der Bonifatiuskirche das Haus des verstorbenen Lingener Arztes Dr. van Neß, gelegen in einem großen Garten hinter der Reformierten Kirche, um dort eine Krankenstation einzurichten. 170 Jahre später ist das damals gegründete Bonifatiushospital die größte Klinik im westlichen Niedersachsen.

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„Emsiges Land“

Fotos von Bernhard Kües

Da stehen sie nun – oder sitzen sie? Die Fotos von Bernhard Kües aus Lingen für unsere neue Ausstellung „Emsiges Land“ (23. Oktober bis 31. Dezember). Zur Ausstellungseröffnung am Montag, 23. Oktober, um 19.00 Uhr laden wir alle Interessierten herzlich in das Emslandmuseum ein. (Eintritt frei)

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„Tag der Niedersachsen“ 1987 in Lingen

Ein ganzes Land schaute auf die Stadt an der Ems

Ministerpräsident Ernst Albrecht eröffnete den ‚Tag der Niedersachsen‘ 1987 in Lingen

Ein Großereignis, an das sich viele Beteiligte noch immer begeistert zurückerinnern, war der „Tag der Niedersachsen“ 1987 in Lingen. Tausende Akteure aus dem ganzen Bundesland und zehntausende Besucher aus einem weiten Umkreis kamen damals in die Emsmetropole. Viele wunderten sich, wie sich Lingen in wenigen Jahrzehnten von einem Eisenbahnerstädtchen zu einem modernen Mittelzentrum entwickelt hatte.

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