Archiv der Kategorie: Museum

Die Lingener „Hohe Schule“

Lingener Geschichte im Bild (35)

Die ‚Hohe Schule‘ 1697 – heute Professorenhaus (hinten) und Kunstschule (rechts)

Um Bildungsgeschichte und Hochschulpolitik geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier, denn auch in früheren Zeiten war die Stadt Lingen schon einmal Sitz einer Hochschule. Daran erinnern Namen wie der Universitätsplatz oder das Professorenhaus. Doch was steckt dahinter?

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Auf der Suche nach Niedersachsen

Zur Geschichte des Namens des Bundeslandes

In einem früheren Beitrag auf diesem Blog wurde die etwas ketzerische Frage gestellt, ob die Emsländer „westfälische Niedersachsen“ oder „niedersächsische Westfalen“ seien. Grundlage dieses Ansatzes ist die Erkenntnis, dass mit dem Namen Westfalen, der heute einen genau umrissenen Teil des Landes Nordrhein-Westfalen benennt, vor 1800 noch eine weitaus größere Region gemeint war, die zwar keine genaue Abgrenzung besaß, aber doch das Emsland und das Osnabrücker Land einschloss.

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Die Reformierte Kirche in Lingen

Lingener Geschichte im Bild (34)

Die reformierte Kirche auf einem Holzschnitt von Alf Depser (um 1950)

Um ein heikles Kapitel geht es in der heutigen Folge der Serie von EL-Kurier und Emslandmuseum zu Lingener Geschichte: die Auseinandersetzungen zwischen den Katholiken und Protestanten  um die Kirchengebäude in der Zeit der Oranier.

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Ein Lingener Erzpriester wird Erzbischof

Lingen Geschichte im Bild (33)

Der Lingener Erzpriester Gerhard Potkamp (1643-1705)

In der heutigen Folge der Serie „Lingener Geschichte im Bild“ von EL-Kurier und Emslandmuseum geht es noch einmal um die Lage der Katholischen Kirchen unter der Herrschaft der Oranier in Lingen. Der führende Vertreter der katholischen Kirche in jener Zeit war zweifellos Gerhard Potkamp, der Erzpriester der Grafschaft Lingen.

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Eine Notkirche vor den Toren der Stadt

Lingener Geschichte im Bild (32)

Die Scheune auf dem Möddelhof diente in der Oranierzeit als katholische Notkirche

In der heutigen Folge der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum geht es um die Situation der Lingener Katholiken unter der Herrschaft der Oranier. Ein heikles Kapitel, denn nach dem Abschluss des Friedens von Münster 1648 hatten die Oranier nicht lange gezögert, die strengen Gesetze gegen die katholische Kirche in den Niederlanden nun auch in Stadt und Grafschaft Lingen anzuwenden.

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Wilhelm III. von Oranien und der Calvinismus in Lingen

Lingener Geschichte im Bild (31)

Wilhelm III. von Oranien regierte Lingen von 1674 bis 1702

In der aktuellen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier geht es heute um jene Epoche zwischen 1674 und 1702, in der die Oranier Stadt und Grafschaft Lingen vollständig in die Niederlande integrieren wollten. Das galt nicht nur für Recht und Verwaltung, sondern auch für Glaubenssachen.

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Bischof und Kriegsherr – Christoph Bernhard von Galen besetzt Lingen

Lingener Geschichte im Bild (31)

Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen besetzte 1672 Lingen

Um einen Bischof als Kriegsherrn und Eroberer von Lingen geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum. Der Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen wurde wegen seiner vielen kriegerischen Unternehmen der „Kanonenbischof“ oder „Bomben Bernd“ genannt. Auch Lingen sollte seine Kriegslust 1672 zu spüren bekommen.

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Berühmter Mörder, vergessenes Opfer

Vor 200 Jahren wurde „Knapp Gerd“ hingerichtet

„Knapp Gerds Grab“ an der Hinrichtungstätte im Laxtener Wald

Der bekannteste Mörder im Emsland, Gerhard Kruis alias Knapp Gerd, wurde vor genau 200 Jahren am 19. Juli 1825 auf dem Gierenberg in Laxten mit dem Schwert zum Tode befördert. Als „Knapp Gerds Grab“ ist die gruselige Stätte der Hinrichtung mitten im Wald bis heute bekannt und sogar mit einem Gedenkstein markiert – für den Mörder wohlgemerkt! Grund genug, hier einmal an das Opfer und den Mörder, die Hintergründe der Tat und den Ablauf der letzten öffentlichen Hinrichtung im Amt Lingen zu erinnern.

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Lingen und der Frieden von Münster 1648

Lingener Geschichte im Bild (29)

Der Frieden von Münster (1648) nach einem Gemälde von Gerard Terborg

Das berühmte Gemälde des Friedenschlusses von Münster im Jahre 1648 steht im Mittelpunkt der heutigen Folge der Serie „Lingener Geschichte im Bild“ von Emslandmuseum und EL-Kurier. Die auf vielen Bildern dargestellte Szene im Friedensaal des Rathauses zu Münster beendete nämlich keineswegs den Dreißigjährigen Krieg in Deutschland, sondern den achtzigjährigen Freiheitskampf der Niederlande gegen den spanischen König. Und darin spielte Lingen eine wichtige Rolle.

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Rutger von Haersolte, Drost zu Lingen

Lingener Geschichte im Bild (28)

Das 1646 errichtete „Drostenhaus“ an der Ecke Marienstraße/Lookenstraße (1945 zerstört)

Um eine wenig bekannt, aber gleichwohl wichtige Persönlichkeit aus der holländischen Zeit in Lingen geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier: den niederländischen Drost von Lingen Rutger von Haersolte (1605-1674). Dabei hat er als Drost, also als oberster Verwaltungsbeamter der Oranier, viele Spuren in der Stadt hinterlassen.

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