Archiv des Autors: Emslandmuseum Lingen

75 Jahre Grundgesetz

Helene Wessel – Zentrums-Frau als „Mutter des Grundgesetzes“

Helene Wessel (links),eine der vier „Mütter des Grundgesetzes“

Helene Wessel (1898-1969) war zweifellos eine der bedeutendsten deutschen Politikerinnen des 20. Jahrhunderts und gilt als eine der vier „Mütter des Grundgesetzes“. Heute ist sie weithin vergessen, denn ihre politische Heimat, die katholische Zentrumspartei, versank in den 50er-Jahren in der Bedeutungslosigkeit. 75 Jahre Grundgesetz ist ein guter Anlass, einmal an diese engagierte Vertreterin des politischen Katholizismus zu erinnern.

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75 Jahre Grundgesetz

Interview mit dem Lingener Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann

Albert Stegemann auf dem Lingener Marktplatz

Im April machte das Info-Mobil des Deutschen Bundestages für ein paar Tage Station auf dem Lingener Marktplatz. Im Mittelpunkt der Ausstellung und der Informationsangebote stand das Ereignis „75 Jahre Grundgesetz“. Im Info-Mobil trafen wir zufällig den Lingener Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann und stellten ihm spontan ein paar Fragen zum Grundgesetz.

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75 Jahre Grundgesetz

Die neue Verfassung entstand in einem Museum

Das Original des Grundgesetzes vom 23. Mai 1949

Vor genau 75 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland von den Landtagen der drei westdeutschen Besatzungszonen (mit Ausnahme Bayerns) angenommen. Ausgearbeitet hatte die neue Verfassung ein Parlamentarischer Rat mit Vertretern der nach 1945 neu gebildeten Bundesländer. Dieser Parlamentarische Rat tagte in Bonn im Museum König.

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Der Pfingstochse

Ein alter Brauch zum Pfingstfest

Pfingstfreuden am Schlachthof Lingen (um 1910)

Pfingsten verbinden die meisten Lingener nicht nur mit einem hohen kirchlichen Feiertag, sondern auch mit dem Bürgerschützenfest und dem seit 1372 regelmäßig zu Pfingsten gefeierten Bürgersöhne-Aufzug zum Kivelingsfest.

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75 Jahre Grundgesetz

Kivelingsfest 1949: „ohne Stechschritt und Hackenknallen“

Ansichtskarte vom Kivelingsfest 1949

Die Spuren des Krieges waren in Lingen noch an vielen Stellen unübersehbar und viele ausgebombte und zerschossene Häuser warteten noch auf den Wiederaufbau. Die Währungsreform von 1948 hatte die Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Wiederaufstieg geschaffen. Auch die Kivelinge wagten 1949 erstmals nach dem Krieg und 12 Jahre nach dem letzten Vorkriegsfest 1937 einen Neuanfang.

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Entdeckerspiel im Amtsgerichtspark

Das kleine Abenteuer für junge Forscher

Blick vom Amtsgerichtspark auf das Kutscherhaus

Zu einem Entdeckerspiel im Amtsgerichtsparkt lädt das Emslandmuseum am Samstag (25.5, 15.00-16.30 Uhr) alle jungen Forscher im Alter von etwa 6 bis 10 Jahren ein, die Natur und Umwelt in den Parkanlagen und am alten Stadtgraben mit allen Sinnen entdecken möchten.

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Lingen 1949 – ein Jahr in seiner Zeit

Serie: 75 Jahre Grundgesetz (Teil 1)

Der Lingener Marktplatz 1949

Am 23. Mai 1949 wurde in Bonn das Grundgesetz für Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet. Nur wenige Monate zuvor hatte die Währungsreform die Grundlage für den wirtschaftlichen Wiederaufstieg der drei westlichen Besatzungszonen gelegt, aber auch die Teilung Deutschlands in Ost und West gefestigt.

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Das Arbeitsfeld der Frauenwelt

Frauenbild und Frauenarbeit im Wandel

Harte Frauenarbeit in der Landwirtschaft

Um den Wandel des Frauenbildes und der Frauenarbeit in den letzten 150 Jahren geht es beim nächsten ‚Mittwoch im Museum‘ am 8.5. (Mi, 16.00 und 19.30 Uhr) im Lingener Emslandmuseum. Dr. Andreas Eiynck berichtet anhand von Fotos und Dokumenten über Lebenswege von Frauen in Stadt und Land.

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SCHUTZMANTEL

Von Mänteln und Schirmen, Schutz und Heiligen

Schutzmantelmaria in der Kirche in Darme

Vom 4. Mai bis zum 21. Juni zeigt die Künstlerin Astrid J. Eichin in der Bonifatiuskirche in Lingen eine Ausstellung zu ihrem Kunstprojekt „Schutzmantel“ (www.astrid-j-eichin.de). Grund genug, der Bedeutung des Schutzmantels in der jüdisch-christlichen Tradition einem auf den Saum zu schauen.

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Von „Kronen Bernd“ und seinen Maschinen

KRONE-Museum erstrahlt in neuem Glanz

Familie Krone mit Museumsleiter Ludger Gude und Bürgermeister Sils vor dem neuen Museumeingang

Nach einer umfassenden Umgestaltung und Modernisierung wurde das KRONE-Museum in Spelle jetzt neu eröffnet. Neben zahlreichen landtechnischen Exponaten erinnert nun auch ein mit persönlichen Gegenständen eingerichteter Raum an das Wirken von Dr. Bernard Krone.

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