Archiv des Autors: Emslandmuseum Lingen

Die Emsländer

Niedersächsische Westfalen oder westfälische Niedersachsen?

Westfalen feiert in diesem Jahr ein wichtiges Jubiläum. Vor 1250 Jahren wird der Name erstmals erwähnt. Doch warum soll dieses Gedenkjahr Thema des Emslandmuseum-Blogs sein? Was hat das Emsland mit Westfalen zu tun? Können etwa auch die Emsländerinnen und Emsländer dieses Jubiläum mitfeiern? Das kann nicht sein! – Oder vielleicht doch? Jedes Kind weiß schließlich, dass der Landkreis Emsland zu Niedersachsen gehört. Und vor der Gründung dieses Bundeslandes war es Teil der preußischen Provinz Hannover (1866–1946) bzw. des Königreiches Hannover (1814–1866).

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Ein Lingener Erzpriester wird Erzbischof

Lingen Geschichte im Bild (33)

Der Lingener Erzpriester Gerhard Potkamp (1643-1705)

In der heutigen Folge der Serie „Lingener Geschichte im Bild“ von EL-Kurier und Emslandmuseum geht es noch einmal um die Lage der Katholischen Kirchen unter der Herrschaft der Oranier in Lingen. Der führende Vertreter der katholischen Kirche in jener Zeit war zweifellos Gerhard Potkamp, der Erzpriester der Grafschaft Lingen.

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Ein Himmel aus Wurst und Schinken

Woher der Begriff Wiemen kommt…

Wissen Sie, was ein Wiemen ist? Derjenige, der noch des Plattdeutschen mächtig ist, denkt dabei an eine schlichte Holzstange im Hühnerstall oder an das Gerüst im Schornstein, an dem Speck, Schinken und Würste gemütlich im Rauch hängen. Doch hinter diesem eher bodenständigen Alltagsgegenstand steckt eine erstaunlich weite Reise durch Zeit und Sprache – von den Römern über das Mittelalter bis in die neuzeitlichen Küchen und Ställe.

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Eine Notkirche vor den Toren der Stadt

Lingener Geschichte im Bild (32)

Die Scheune auf dem Möddelhof diente in der Oranierzeit als katholische Notkirche

In der heutigen Folge der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum geht es um die Situation der Lingener Katholiken unter der Herrschaft der Oranier. Ein heikles Kapitel, denn nach dem Abschluss des Friedens von Münster 1648 hatten die Oranier nicht lange gezögert, die strengen Gesetze gegen die katholische Kirche in den Niederlanden nun auch in Stadt und Grafschaft Lingen anzuwenden.

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Wilhelm III. von Oranien und der Calvinismus in Lingen

Lingener Geschichte im Bild (31)

Wilhelm III. von Oranien regierte Lingen von 1674 bis 1702

In der aktuellen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier geht es heute um jene Epoche zwischen 1674 und 1702, in der die Oranier Stadt und Grafschaft Lingen vollständig in die Niederlande integrieren wollten. Das galt nicht nur für Recht und Verwaltung, sondern auch für Glaubenssachen.

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Bischof und Kriegsherr – Christoph Bernhard von Galen besetzt Lingen

Lingener Geschichte im Bild (31)

Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen besetzte 1672 Lingen

Um einen Bischof als Kriegsherrn und Eroberer von Lingen geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von EL-Kurier und Emslandmuseum. Der Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen wurde wegen seiner vielen kriegerischen Unternehmen der „Kanonenbischof“ oder „Bomben Bernd“ genannt. Auch Lingen sollte seine Kriegslust 1672 zu spüren bekommen.

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Geier oder Keilform?

Hat der Gierenberg etwas mit der Hinrichtungsstätte zu tun?

In der letzten Folge dieses Blogs ging es um die letzte öffentliche Hinrichtung auf dem Lingener Gierenberg, die an Gerhard Kruis alias Knapp Gerd vor genau 200 Jahren vollzogen wurde. Aber woher kommt eigentlich der Name der Richtstätte? Was bedeutet Gierenberg? Und hat der Name vielleicht etwas mit diesem schaurigen Ort zu tun?

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Berühmter Mörder, vergessenes Opfer

Vor 200 Jahren wurde „Knapp Gerd“ hingerichtet

„Knapp Gerds Grab“ an der Hinrichtungstätte im Laxtener Wald

Der bekannteste Mörder im Emsland, Gerhard Kruis alias Knapp Gerd, wurde vor genau 200 Jahren am 19. Juli 1825 auf dem Gierenberg in Laxten mit dem Schwert zum Tode befördert. Als „Knapp Gerds Grab“ ist die gruselige Stätte der Hinrichtung mitten im Wald bis heute bekannt und sogar mit einem Gedenkstein markiert – für den Mörder wohlgemerkt! Grund genug, hier einmal an das Opfer und den Mörder, die Hintergründe der Tat und den Ablauf der letzten öffentlichen Hinrichtung im Amt Lingen zu erinnern.

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