Archiv der Kategorie: Museum

„op Lingen“

Bleiplomben erleichterten früher den Warenverkehr

Bleiplombe mit Aufschrift: ‚op Lingen‘ (Dm ca. 2,5 cm)

Sie sind nur etwa so groß wie ein Hosenknopf materiell nur von geringem Wert. Aber im Warenverkehr früherer Zeiten waren Bleiplomben zum Versiegeln von Säcken, Kisten und Transportbehältern unerlässlich.

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Adenauer in Lingen

Nachkriegskanzler machte 1955 Wahlkampf im Emsland

Am 15. April 1955 sprach Bundeskanzler Adenauer von der Rathaustreppe in Lingen

Dr. Konrad Adenauer, der erste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland, wurde rasch zu einer Symbolfigur für den Wiederaufstieg Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg und das deutsche Wirtschaftswunder. Im April 1955 besuchte er zu einer Wahlkampfveranstaltung der CDU die Stadt Lingen.

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Grabhügel als archäologische Denkmäler

Stadtarchäologe Dr. Dieter Lammers berichtet im Emslandmuseum

Grabhügel im Raum Lingen stehen im Mittelpunkt des nächsten „Mittwochs im Museum“

Grabhügel als urgeschichtliche Denkmäler stellt der Lingener Stadtarchäologe Dr. Dieter Lammers am Mittwoch (6.9., 16 und 19.30 Uhr) im Emslandmuseum vor. Er erläutert dabei die Entstehung, die Bauweise und die Bedeutung dieser weit verbreiteten prähistorischen Grabanlagen.

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Lingen in den 50er-Jahren

Kreisstadt im Wirtschaftswunderland

Die neue Erdölraffinerie in Holthausen

Mit der Erschließung der Erdölfelder im Emsland und dem Bau der Raffinerie in Holthausen entwickelte sich in den 50er-Jahren ein zweites industrielles Standbein in Lingen. Damit begann eine Zeit des Wohlstands und der Expansion.

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Lingen in den Nachkriegsjahren

Vom Kriegsende 1945 bis zur Währungsreform 1948

Der Lingener Marktplatz im Sommer 1945

Mit dem Durchzug der Front im April 1945 übernahm das Britische Militär die Verwaltung von Stadt und Landkreis Lingen. Die Kapitulation am 8. Mai beendete das Nazi-Regime und Deutschland wurde in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Eine Zeit der Ungewissheit und der Mangelwirtschaft begann nun auch in Lingen und dem Emsland.

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Heiliger Bonifatius

Skulpturen in Lingen

Heiliger Bonifatius vor dem Bonifatius-Hospital in Lingen

Die Figur des Heiligen Bonifatius vor dem nach ihm benannten Klinikum in Lingen stammt von dem Osnabrücker Bildhauer und Grafiker Walter Mellmann (1910-2001). Sie ist einer der wenigen Heiligenfiguren in Lingen in moderner Formensprache des 20. Jahrhunderts.

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Lingen im Zweiten Weltkrieg

Luftangriffe und Straßenkämpfe im Stadtzentrum

Englischer Panzer auf der Emsbrücke in Wachendorf Anfang April 1945

Mit dem Kriegsbeginn im September 1939 änderte sich der Alltag in Lingen schlagartig. Die Militäreinheiten aus den Kasernen rückten zu ihren Kampfeinsätzen aus, die Wehrpflichtigen wurden zum Kriegsdienst einberufen und kämpften bald an allen Fronten Europas.

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Zeitzeugenbericht zu den Luftangriffe 1944 und zum Kriegsende 1945 in Lingen

Wie das Haus von Dr. Beckmann in der Lookenstraße Trümmer fiel

Die Lookenstraße, Blick zum Andreasplatz, rechts das Haus Dr. Beckmann (um 1900)

Manchmal hilft bei der Dokumentation der Stadtgeschichte einfach der Zufall. In der vergangenen Woche trafen wir auf dem Marktplatz Elke Garcia und ihre Schwester Hilfe Riegel aus Aachen, die gerade ihre Heimatstadt Lingen besuchte.

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Die Wehrmacht in Lingen

Vom Kasernenbau bis zum Kriegseinsatz

Wehrmachtsparade auf dem Lingener Marktplatz (1936)

Die Lingener Kasernen waren über mehrere Jahrzehnte ein wichtiger Faktor im Leben der Stadt. Gebaut als Wehrmachtskasernen dienten sie nach dem Zweiten Weltkrieg als Lager für gestrandete Displaced Persons und später als Standort der Bundeswehr. Heute befindet sich dort der Ems-Auenpark. An die Anfänge der Kaserne erinnert die 135. Folge der Serie „Achtung, Aufnahme!“.

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