230 Jahre alte Landkarte steht jetzt Wissenschaft und Forschung zur Verfügung

Franz-Josef Buchholz entdecke Kartographische Sensation

v.l.: Hanni Rickling und Franz Josef Buchholz vom Heimatverein Lingen, dahinter Dr. Andreas Eiynck vom Emslandmuseum Lingen sowie rechts Christiane Spitz und Michelle Martynov vom Stadtmusuem

In einem Antiquariat in Hannover entdecke der geschichtskundige Franz-Josef Buchholz, damals Vorsitzende des Heimatvereins Lingen, vor vielen Jahren eine kartographische Sensation: Die Vorzeichnung, die Reinzeichnung und zwei unterschiedliche Drucke einer Emsland-Karte aus dem Jahr 1795.

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CHANUKKA 5784 (2023)

Leuchter im Museum erinnern an das jüdische Lichterfest

Chanukkaleuchter aus Silber (19. Jahrhundert)

Vom 7. bis 15. Dezember (5784) feiern die Menschen jüdischen Glaubens weltweit das Fest Chanukka (= Wiedereinweihung). Es erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem im Jahre 3597 (164 v.Chr.). Als man nach der Reinigung des Tempel die siebenarmige Menora anzünden wollte, fand man nur noch Lampenöl für einen einzigen Tag. Doch durch ein Wunder brannten die Lichter acht Tage lang.

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Die Lingener Firma „Papier und Holz“ 1905 bis 1978

Fabrik an der Meppener Straße 1945 durch Tiefflieger zerstört

Firmenbriefkopf der Fabrik „Papier und Holz“

1905 entstand auf einem großen Grundstück im Norden von Lingen zwischen der Meppener Straße und dem Dortmund-Ems-Kanal die „Papier- und Holz-Bearbeitungs-Gesellschaft m.g.H.“. Zweck des Unternehmens an der Meppener Straße Meppener Straße 102-104 war die Herstellung von Papierhülsen für die Textilindustrie, Kunststoffindustrie, Papierindustrie und die Chemische Industrie.

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Vom Nikolaus und anderen Heiligen

Brauchtum in der Advents- und Weihnachtszeit

Nikolausfeier in einem Kindergarten in Lingen (um 1955)

Über alte und neue Bräuche in der Advents- und Weihnachtszeit berichtet Dr. Andreas Eiynck am 6.12. (Mi., 16.00 und 19.30 Uhr) in der Reihe „Mittwochs im Museum“. Im Mittelpunkt stehen dabei der Nikolaus und andere Heilige, die mit ihren Gedenktagen das Weihnachtsfest umrahmen und die Zeit zwischen St. Martin und dem Dreikönigsfest abwechslungsreich gestalten.

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Kommt der Winter?

Auf den Fliesen ist er schon da!

Fliese mit holländischem Wintermotiv aus der Zeit um 1900

Handgemalde niederländische Wandfliesen bilden eine große Bestandsgruppe in der Sammlung des Emslandmuseums. Sie wurden größtenteils aus dem 18. und 19. Jahrhundert in den Niederlanden hergestellt und in das Emsland importiert. Diese Fliese mit den holländischen Wintermotiv stammt jedoch aus industrieller Produktion in Deutschland und datiert in der Zeit um 1900. Im Zuge der damaligen „Holland-Mode“ waren solche Motive sehr beliebt.

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Bilder aus Amerika

Auswandererfotos gingen über den „großen Teich“

Schapener Auswander beim Oktoberfest in Buffalo (um 1930)

Etliche tausend Menschen aus dem Emsland wanderten im 19. Jahrhundert nach Nordamerika aus. Die Abreise war oft ein Abschied für immer. So nahmen die Auswanderer gerne Erinnerungsfotos aus der alten Heimat mit und schickten später Fotos aus den USA zu den Verwandten im Emsland. Wir präsentieren eine Auswahl dieser Aufnahmen.

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Einladung zu Vortrag und Diskussion

Prof. Dr. Gerhard Paul:

Die Gestapo – eine effektive Geheimpolizei?

Mittwoch, 22.11.2023, 19:00 Uhr, Emslandmuseum Lingen

Eines der besonders brutalen Herrschaftsinstrumente der Nazis war die „Geheime Staatspolizei“ (Gestapo). Bis heute lebt das Bild von einer allwissenden, furchteinflößenden und – im Sinne der Naziterroristen – erfolgreichen Geheimpolizei fort. Manches braucht seine Zeit: beispielsweise die Forschung über die Gestapo.

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