Sechs Jahrzehnte Nutzung der Kernenergie in Lingen
1968 ging das erste Kernkraftwerk Lingen ans Netz
Vor 55 Jahren wurde das Kernkraftwerk Lingen in Betrieb genommen, vor 35 Jahren folgte das Kernkraftwerk Emsland, das jetzt vom Netz geht. Wir blicken zurück auf sechs Jahrzehnte Atomenergie in Lingen.
Bei der Viehzählung vor hundert Jahren „vergessen“
Wegen eines „verschwiegenen“ Rindes erhielt Bauer Bockmeyer 1923 einen Strafbefehl
Durch den Ersten Weltkrieg kam es in Deutschland zu einer Wirtschaftskrise und zu einer starken Geldinflation, die im Herbst 1923 ihren Höhepunkt erreichte und erst durch eine Währungsumstellung beendet werden konnte. Viele Sparer verloren hierdurch ihr gesamten Vermögen.
Wilderich von Galen mit seiner Familie 1887 in Beversundern
Das Gelände des früheren Rittergutes Beversundern bildet heute die Kulisse für einen der schönsten Golfplätze Deutschlands. Wir dokumentieren die Geschichte dieses Adelssitzes und seiner Gebäude in Wort und Bild.
Einweihung der neugotischen Kirche in Lengerich 1873
Die Kirche von 1873
Vor genau 150 Jahren wurde nach fünfjähriger Bauzeit die katholische Kirche St. Benedikt in Lengerich eingeweiht, ein Hauptwerk der Neugotik im Emsland. Der Architekt J.B. Hensen war während der Bauzeit verstorben, den Bau vollendete der Osnabrücker Dombaumeister Alexander Behnes.
Im Rahmen der Vortragsreihe „Mittwochs im Museum“ berichtet Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck über die Kriminalität und die Tätigkeit der Polizei in der Nachkriegszeit 1945-1948. Die Vorstellung am Mittwoch um 16.00 Uhr ist leider ausgebucht. In der Abendvorstellung am Mittwoch (5.4., 19.30 Uhr) sind noch Plätze frei und auch in der Zusatzvorstellung am Donnerstag Nachmittag (6.4., 16.00 Uhr) sind auch noch ein paar Plätze zu haben. Anmeldung bei Heimatverein (Frau Rickling) unter: j.rickling@dg-email.de oder Tel. 0591 62500.
Die Bauerntanzstraße war ursprünglich nur eine schmale Gasse, die vom Marktplatz aus zur Elisabethstraße führte, denn die Neue Straße, der Name sagt es schon, entstand erst in jüngerer Zeit.
Gesetz von 1823 regelte die Rechte der Bauern und ihrer Höfe
Auch in der alten Grafschaft Lingen waren die Bauern bis in die Zeit um 1800 der Leibeigenschaft unterworfen und der Grundherrschaft unterworfen. Sie waren unfrei und quasi nur Erbpächter auf den Höfen ihrer Grundherrn. Dies waren zumeist Adelige oder kirchliche Institutionen. Die Abgaben und Dienstverpflichtungen gegenüber den Grundherren stammten in Art und Umgang größtenteils noch aus dem Mittelalter. Dieses veraltete Rechts- und Zahlungssystem war ein entscheidendes Hemmnis für die Rückständigkeit der Landwirtschaft im 18. Jahrhundert.
In der Schlachterstraße wohnten nicht nur Schlachter
Die Schlachterstraße um 1870 (Kreidezeichnung, Künstler unbekannt)
Kleine Handwerkerhäuser bestimmten bis in die 1970er-Jahre das Bild der Schlachterstraße. Schlachter, aber auch Schneider und Schuster, Schmiede und Tischler hatten hier ihren Sitz. An viele traditionsreiche Handwerkerfamilien erinnert dieser Beitrag.
250 Jahre altes Herdgerät im Kutscherhaus des Emslandmuseums
Ein Feuerbock von 1773 an der Herdstelle im Kutscherhaus
Feuerböcke gehörten früher zur Ausstattung jedes offenen Herdfeuers. An sie konnte man Wurzelstubben und Astgabeln anlehnen, damit die dicken Holzstücke beim Abbrennen von unten Luft bekamen. In der Regel hatte man zwei solche Böcke bereitstehen und konnte darauf im Bedarfsfall auch ganze Baumstämme über dem Feuer abbrennen lassen.
Ein besonders Kapitel Verkehrsgeschichte im Emsland
Baustelle der Kleinbahn in Gersten (1902)
Ein besonderes Kapitel emsländischer Verkehrs- und Wirtschaftsgeschichte schrieb von ihrer Eröffnung 1904 bis zur Stilllegung 1952 die Kleinbahn Lingen-Berge-Quakenbrück. Bevor sie ganz in Vergessenheit gerät, erinnern wir mit Folge 114 der Serie „Achtung, Aufnahme!“ an die legendäre Bahnstrecke.