Archiv der Kategorie: Museum

Berühmter Mörder, vergessenes Opfer

Vor 200 Jahren wurde „Knapp Gerd“ hingerichtet

„Knapp Gerds Grab“ an der Hinrichtungstätte im Laxtener Wald

Der bekannteste Mörder im Emsland, Gerhard Kruis alias Knapp Gerd, wurde vor genau 200 Jahren am 19. Juli 1825 auf dem Gierenberg in Laxten mit dem Schwert zum Tode befördert. Als „Knapp Gerds Grab“ ist die gruselige Stätte der Hinrichtung mitten im Wald bis heute bekannt und sogar mit einem Gedenkstein markiert – für den Mörder wohlgemerkt! Grund genug, hier einmal an das Opfer und den Mörder, die Hintergründe der Tat und den Ablauf der letzten öffentlichen Hinrichtung im Amt Lingen zu erinnern.

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Lingen und der Frieden von Münster 1648

Lingener Geschichte im Bild (29)

Der Frieden von Münster (1648) nach einem Gemälde von Gerard Terborg

Das berühmte Gemälde des Friedenschlusses von Münster im Jahre 1648 steht im Mittelpunkt der heutigen Folge der Serie „Lingener Geschichte im Bild“ von Emslandmuseum und EL-Kurier. Die auf vielen Bildern dargestellte Szene im Friedensaal des Rathauses zu Münster beendete nämlich keineswegs den Dreißigjährigen Krieg in Deutschland, sondern den achtzigjährigen Freiheitskampf der Niederlande gegen den spanischen König. Und darin spielte Lingen eine wichtige Rolle.

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Rutger von Haersolte, Drost zu Lingen

Lingener Geschichte im Bild (28)

Das 1646 errichtete „Drostenhaus“ an der Ecke Marienstraße/Lookenstraße (1945 zerstört)

Um eine wenig bekannt, aber gleichwohl wichtige Persönlichkeit aus der holländischen Zeit in Lingen geht es in der heutigen Folge der Geschichtsserie von Emslandmuseum und EL-Kurier: den niederländischen Drost von Lingen Rutger von Haersolte (1605-1674). Dabei hat er als Drost, also als oberster Verwaltungsbeamter der Oranier, viele Spuren in der Stadt hinterlassen.

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Das Palais Danckelmann (heute Amtsgericht)

Lingener Geschichte im Bild (27)

Das Palais Danckelmann auf einer Künstler-Ansichtskarte (um 1900)

Ein bedeutendes Baudenkmal an der Burgstraße erinnert an die Zeit der niederländischen Herrschaft in Lingen: das Palais Danckelmann, das heutige Amtsgericht. Wir stellen das Richterhaus von 1646 in der Serie von EL-Kurier und Emslandmuseum vor.

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Und sie ist doch ECHT!!!

Zur Überlieferungsgeschichte der Lingen-Urkunde von 975

Lingen hat jüngst das Jubiläum der Ersterwähnung seines Namens vor 1050 Jahren gefeiert. Grundlage ist eine Urkunde aus dem Jahr 975, die heute im Diözesanarchiv in Osnabrück lagert. Doch hat Robert Koop Zweifel an der Echtheit des Dokumentes erhoben.

Eine solche Skepsis ist in heutiger Zeit nicht unbegründet vor dem Hintergrund, dass die Urkundenforschung (Diplomatik) immer wieder Fälschungen aufdeckt und damit Festgeglaubtes erschüttert.

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Das Fachwerkhaus Hellmann von 1641

Lingener Geschichte im Bild (26)

Das Haus Hellmann von 1641 in Burgstraße 13

Auch Baudenkmäler sind Zeugnisse der Geschichte und deshalb stellt die Serie von EL-Kurier und Emslandmuseum heute das alte Fachwerkhaus Hellmann (Burgstraße 13) vor. Errichtet wurde es 1641 während der „holländischen Zeit“ in Lingen und gilt mit seiner reich beschnitzten Fassade als das schönste Fachwerkhaus im Emsland. Seine Giebelbalken zeigen geheimnisvolle Inschriften in mehreren Sprachen.

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Lingen wird 1633 Teil der Niederlande

Lingener Geschichte im Bild (25)

Das Wappen der Oranier

In der Serie von EL-Kurier und Emslandmuseum geht es am heutigen Jubiläumswochenende um eine der schillerndsten Epochen der Lingener Geschichte: Die Besitzergreifung durch die Oranier im Jahre 1633. Nun gehörte Lingen fast 70 Jahre zu den Niederlanden. Und die waren damals die führende See- und Handelsmacht in Europa.

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Wassermangel im Festungsgraben

Lingener Geschichte im Bild (24)

Schöpfwerk am Lingener Festungsgraben 1604

Heute stellen der EL-Kurier und das Emslandmuseum in der Serie zum Stadtjubiläum 1050 Jahre Lingen die Zeichnung eines Schöpfwerks vor, mit dem die Lingener Verteidiger bei niedrigem Wasserstand den Festungsgraben auffüllen sollten. Ein einzigartiges Bilddokument aus der Festungszeit.

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Ein Wappenstein aus der Festungszeit

Lingener Geschichte im Bild (23)

Wappen von Erzherzog Albrecht und der Infantin Isabella aus Lingen

Um einen rätselhaften Wappenstein geht es in der heutigen Folge zum Stadtjubiläum 1050 Jahre Lingen. EL-Kurier und Emslandmuseum stellen dieses einzigartige Exponat vor, das von einem Festungsgebäude aus der Zeit um 1610 stammen dürfte.

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Festungsausbau 1605 bis 1630

Lingener Geschichte im Bild (22)

Die Festung Lingen um 1630

Um den Ausbau der Lingener Festungsanlagen unter den Truppen Spinolas in den Jahren 1605 bis 1630 geht es in der heutigen Folge unserer Serie zum Stadtjubiläum 1050 Jahren Lingen. In dieser Zeit erreichten die Festungsanlagen rings um die Stadt ihre größte Ausdehnung.

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