Archiv der Kategorie: Museum

Spinola und die spanische Zeit in Lingen

Lingener Geschichte im Bild (21)

Admiral Ambrosius Spinola

Heute geht es in unserer Serie zu 1050 Jahren Lingen um die Zeit, in der die Truppen Spinolas die Festung Lingen in Besitz hielten. Das waren die 25 Jahre von 1605 bis 1630. Spinola selber zog bald nach der Einnahme Lingens mit seinen Truppen weiter, um die nächsten Festungen zu erobern. Ein Teil seiner Soldaten blieb als Besatzung in der Stadt.

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Die Belagerung Lingens 1605

Lingener Geschichte im Bild (20)

Die Belagerung Lingens 1605 aus Hogenbergs Geschichtsblättern

Eine der spektakulärsten Ereignisse der Lingener Geschichte stellen der EL-Kurier und das Emslandmuseum heute in ihrer Serie zum Stadtjubliläum 1050 Jahren Lingen vor: Die Eroberung der Festung Lingen durch Spinola im Jahre 1605.

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Spökenkiekerstatue im Mühlenhof-Freilichtmuseum in Münster

Propheten Nordwestdeutschlands

Über Spökenkieker und Hellseher

Von Niklas Telger

Befasst man sich mit der nordwestdeutschen Sagenlandschaft, trifft man unweigerlich auf sie: die Spökenkieker. In der Heimatliteratur werden sie als alte Schäfer mit blauen Augen und blonden Haaren beschrieben, die einst durch die Heide streiften. Demnach besaßen sie die Gabe des „Zweiten Gesichts“, die ihnen erlaubte, kurze Blicke in die Zukunft zu erhaschen. Meist drehten sich ihre Visionen um Tod und Verderben. Sie sahen Leichenzüge, Hausbrände und weiteres Unheil. Nicht verwunderlich scheint es also, dass schon die münsterländische Dichterin Annette von Droste-Hülshoff in ihrem Gedicht „Vorgeschichte (Second Sight)“ von 1842 die Propheten der Region als das „gequälte Geschlecht“ bezeichnete.

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Die Belagerung Lingens 1597

Lingener Geschichte im Bild (18)

Die Eroberung Lingens durch Mauritz von Oranien 1597

Im Mittelpunkt der Serie von El-Kurier und Emslandmuseum stehen heute die Belagerung und Eroberung der Festung Lingen durch die Niederländer unter ihrem Feldherrn Mauritz von Oranien. Ein spektakuläres Ereignis, das damals durch Flugblätter und Zeitungen rasch verbreitet wurde.

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Dame mit Hut – Bodenfunde aus der Festungszeit

Lingener Geschichte im Bild (17)

Scherbe von einem Prunkteller aus dem 17. Jahrhundert

In der Serie von EL-Kurier und Emslandmuseum zum Stadtjubiläum 1050 Jahre Lingen geht es heute um die archäologischen Funde aus den neuzeitlichen Festungsgräben. Bei Ausbau der Festungswerke wurden seit dem 16. Jahrhundert mehr alte Wasserläufe verfüllt und neue Festungsgräben angelegt. 1632 erfolgte dann die Schleifung der Festung – sämtliche Wälle wurden einplaniert.

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Die Festung Lingen

Lingener Geschichte im Bild (16)

Die Festung Lingen im Ausbauzustand 1597

Über den Ausbau Lingens zu einer Festungsstadt berichtet die heutige Folge der Serie von EL-Kurier und Emslandmuseum zum Stadtjubiläum 1050 Jahre Lingen. Seit der Besetzung durch die Kaiserlichen Truppen 1547 wurde die mittelalterliche Burganlage mit Mauern und Türmen in Lingen kontinuierlich zu einer modernen Festung ausgebaut.

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Wilhelm von Oraniern -„Vater des Vaterlandes“

Lingener Geschichte im Bild (15)

Wilhelm von Oranien im Kreis seiner Gefährten

Eine der schillerndsten Persönlichkeiten aus der Lingener Geschichte stellen der EL-Kurier und das Emslandmuseum heute in ihrer Serie zum Stadtjubiläum vor: Wilhelm von Oranien, genannt der Schweiger, der in den Niederlanden bis heute als „Vater des Vaterlandes“ verehrt wird.

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Fest der Morgenröte oder Göttin Ostara?

Woher die Bezeichnung Ostern kommt

Bald feiern wir wieder das christliche Osterfest. Doch woher kommt eigentlich die Bezeichnung Ostern? Über ihre Herkunft wird oft viel Unsinn verbreitet. Da kann man zum Beispiel von einer germanischen Göttin Ostara lesen, der das Osterfest seinen Namen zu verdanken habe. Auch viele Osterberge werden dann wieder einmal nicht mit der Himmelsrichtung Osten erklärt, in der sie liegen, sondern ebenfalls auf eine Kultstätte für diese Göttin zurückgeführt.

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