Von der Viehweide zum Windpark

Topographische Karte der Grafschaften Lingen, Bentheim und des Herzogthums Arenberg-Meppen, Blatt 62 (1857).
Im Norden der Stadt Lingen, westlich des Ortskerns von Clusorth-Bramhar, erstreckt sich das sogenannte Ochsenbruch. Heute beherbergt die Fläche einen Windpark, der laut Auskunft der Stadtwerke Lingen im Jahr 2022 knapp 30 Mio. Kilowattstunden „Windstrom“ produzierte. Der Park bestand 2023 aus elf Windenergieanlagen, von denen sechs den Stadtwerken Lingen und fünf der Betreibergesellschaft eines Bürgerwindparks (seit 01.04.2017) gehörten. Heute steht der Name Ochsenbruch also für „grüne Energie“. Doch woher kommt eigentlich ursprünglich die Bezeichnung? Haben sich hier Exemplare der Familie der Hornträger (Bovinae) einen Bruch zugezogen oder einen irgendwie gearteten Bruch verursacht? Um das zu klären, gilt es in die Vergangenheit zurückzublicken:
Weiterlesen








